Berliner ImpulsE

Inhalt

Energie- und Klimapolitik Bund

Bauen, Wohnen und Sanieren

Energie- und Klimathemen aus Berlin und Brandenburg

Energiedaten, -studien und -statistiken

Veranstaltungen

Energie- und Klimapolitik Bund

Konsultationsergebnisse zu Grünbuch Energieeffizienz und Impulspapier Strom 2030

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat die Ergebnisse der im Sommer 2016 gestarteten Konsultationen zum Grünbuch Energieeffizienz und zum Impulspapier Strom 2030 veröffentlicht. Laut BMWi-Staatssekretär Rainer Baake gibt es inzwischen einen breiten Konsens, dass eine kosteneffiziente Erreichung der Energiewendeziele einen Dreiklang erfordert:

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Berlin will Mieterstromgesetz erweitern

Das Land Berlin hat im Bundesrat dafür geworben, das Mieterstromgesetz stärker als bisher geplant für größere Solaranlagen zu öffnen. Der Ausbaudeckel für solare Mieterstromanlagen von 500 MW im Jahr soll nach dem gemeinsamen Willen Berlins und anderer Bundesländer gestrichen werden. Anfang Juni hat sich der Bundesrat mit dem Gesetzesentwurf der Bundesregierung befasst und unter anderem die Forderungen Berlins in seiner Stellungnahme integriert.

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Agora Energiewende plädiert für Energieeffizienzgesetz

Laut einer Kurzanalyse von Agora Energiewende steht eine Vielzahl widersprüchlicher Regelungen einer energieeffizienten und flexiblen Sektorkopplung im Weg. Energieeffizienzmaßnahmen sowohl im Strom- als auch im Wärmebereich werden demnach bisher nur schleppend umgesetzt, da es an einem Gesamtkonzept fehlt, das das bisherige System von Abgaben, Umlagen und Steuern auf unterschiedliche Energiearten umfassend in den Blick nimmt.

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Klartext Energiewende 2017: Hat die Energiewende in Deutschland ein Imageproblem?

Anlässlich der Berliner ENERGIETAGE waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jahre 2015 bis 2017 als Expertinnen und Experten im Energie- und Klimaschutzbereich aufgefordert, ihre Meinung zu wichtigen Themen der Energiewende zu äußern. Rund 800 von ihnen haben an der Umfrage teilgenommen.

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Plädoyer für ein vereintes und nachhaltiges Europa

Die Vereinigung der europäischen Energie- und Klimaschutzagenturen in Europa, die FEDARENE, hat bei ihrer Generalversammlung in Berlin eine gemeinsame "Berliner Erklärung" für ein vereintes und starkes Europa verabschiedet. Nur ein solches Europa könne den globalen Herausforderungen beim Klimaschutz gerecht werden, sagte der Generalsekretär der FEDARENE, Michael Geißler, Geschäftsführer Berliner Energieagentur GmbH (BEA).

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Bauen, Wohnen und Sanieren

Bundesregierung will Entsorgung HBCD-haltiger Dämmstoffabfälle schnell regeln

Die Bundesregierung will die Entsorgung von HBCD-haltigen Dämmplatten im Eilverfahren regeln. Diese sollen künftig nicht mehr als gefährlicher Abfall gelten, ihre Entsorgung aber dennoch überwacht werden. Eine entsprechende Verordnung hat das Bundeskabinett am 7. Juni beschlossen.

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Kosten-Nutzen-Analyse von Sanierungsmaßnahmen

Die Allianz für einen klimaneutralen Wohngebäudebestand untersucht in einem Forschungsprojekt den Kosten-Nutzen-Effekt von Energieeffizienzmaßnahmen in Mehrfamilienhäusern. In dem Bündnis haben sich zwölf Unternehmen, Verbände und Forschungsunternehmen zusammengeschlossen, unter anderem der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

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Berliner Kastanienhof gewinnt KfW-Award Bauen 2017

Der Kastanienhof in Berlin-Kaulsdorf ist Gewinner des KfW-Awards Bauen 2017. Das Motto des Wettbewerbs lautete in diesem Jahr „Ausbauen, Anbauen, Umbauen – effizient Wohnraum schaffen und modernisieren“.

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Energie- und Klimathemen aus Berlin und Brandenburg

Berlin: Endenergieverbrauch und CO₂-Emissionen 2014 gesunken

Nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg reduzierten sich die CO₂-Emissionen in Berlin im Jahr 2014 gegenüber 2013 nach Verursacherbilanz um 6,0 Prozent. Der Endenergieverbrauch sank um 7,4 Prozent (233,5 PJ).

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Berliner Verwaltung spart Energie

Zehn Berliner Verwaltungsgebäude sparten in einem Jahr zusammen sechs Prozent Strom und drei Prozent Heizenergie ein. Sie beweisen, dass energiesparendes Verhalten am Arbeitsplatz einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Die höchsten Einsparungen erzielte das Landgericht Berlin.

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Berliner Heizkraftwerk auf Erdgas umgestellt

Das von der Vattenfall GmbH betriebene Berliner Fernwärme-Heizkraftwerk Klingenberg wird ab sofort mit umweltfreundlichem Erdgas betrieben. Zuvor war hier 30 Jahre lang vor allem Braunkohle der Brennstoff zur Strom- und Wärmegewinnung.

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Vattenfall will in große Power-to-Heat-Anlage investieren

Die Vattenfall GmbH will in den kommenden zwei Jahren in Berlin-Spandau fast 100 Mio. Euro in eine Power-to-Heat-Anlage (PtH) investieren. Die drei hochflexiblen und effizienten Heißwassererzeuger mit einer Gesamtkapazität von 120 MWth sollen mittels PtH-Elektrizität zur direkten Erhitzung von Wasser für das Fernwärmenetz nutzen.

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Umfrage zur Kopplung der Sektoren Mobilität und Stromerzeugung

Im Rahmen ihrer Masterarbeit untersuchen zwei Studierende der Beuth Hochschule für Technik Berlin die Akzeptanz zukünftiger Kunden bezüglich eines intelligenten Stromnetzes. Die Ergebnisse der Umfrage sollen Aufschluss darüber geben, inwiefern die Schwankungen von erneuerbaren Energien durch Speichermöglichkeiten (z.B. in Elektroautos und in Haushalten) ausgeglichen werden können.

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Internationale Konferenz „Growing Smart Energy Cities“ voller Erfolg

Die von der Berliner Energieagentur (BEA) veranstaltete internationale Konferenz „Growing Smart Energy Cities“ im Roten Rathaus war ein voller Erfolg. Bürgermeisterin Ramona Pop eröffnete die zweitägige Tagung, zu der rund 100 Energieexpert/innen und Stadtplaner/innen aus aller Welt angereist waren. Im Mittelpunkt stand der Austausch darüber, wie sich wachsende Städte nachhaltig und „smart“ entwickeln können. Dabei ging es insbesondere um Steuerungs- und Finanzierungsinstrumente für eine moderne (Energie-)Infrastruktur.

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Energiedaten, -studien und -statistiken

OECD-Studie belegt Wachstumsschub durch Klimaschutz

Eine neue Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt, dass eine Klimaschutzpolitik, die struktur- und fiskalpolitisch unterfüttert wird, sich auf die volkswirtschaftliche Leistung aller G20-Staaten positiv auswirkt. Unterlassener Klimaschutz führt hingegen zu Wachstumseinbußen, heißt es weiter in der Studie mit dem Titel „Investieren in Klimaschutz, investieren in Wachstum“.

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DENEFF-Branchenmonitor: Energieeffizienzmarkt wächst

Laut Branchenmonitor Energieeffizienz 2017 haben Anbieter von Energieeffizienzlösungen in Deutschland im vergangenen Jahr hochgerechnet einen Umsatz von 143 Mrd. Euro erwirtschaftet. Der Markt ist damit zwischen 2015 und 2016 trotz geringerer Energiepreise um knapp sechs Prozent gewachsen. Insgesamt sind rund 600.000 Beschäftigte in der Branche tätig.

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AEE veröffentlicht Energiewendeatlas 2030

Die Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE) hat den Energiewendeatlas 2030 veröffentlicht. Die Online-Publikation behandelt Schlüsselfragen der Energiewende. Über das AEE-Vorgängerformat Potenzialatlas 2020 hinaus werden im neuen Atlas auch Fragen der Systemtransformation für eine von den Erneuerbaren geprägte Energieversorgung beleuchtet. Zudem werden die mengenmäßigen Potenziale der erneuerbaren Technologien in den Kontext räumlicher sowie technischer und regulatorischer Vorgaben gesetzt.

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Veranstaltungen

16.06.2017: Aktionskreis bei eßkultur

Der AK-Energie e.V. ist im Februar 10 Jahre alt geworden. Das ist ein schöner Erfolg. Das Projekt wurde schon 3 Jahre vorher mit EFRE-Mitteln des Bezirk gestartet.

Am 16. Juni lädt der Aktionskreis daher zu einem Regio-Öko-Fairen Essen in den Räumen von „Eßkultur“ ein – eine schon mehrfach ausgezeichnete kulinarische Einrichtung der besonderen Art, die schon viele Auszeichnungen erhalten hat. Sie bieten gutes Essen, Kultur, und Eß-Kultur-Reisen. Frau Claus, die Gründerin, betreibt die Kantine beim Tagesspiegel und im Museum Dahlem. Hier hat sie auch ein kleines aber feines Museum der Eßkultur eingerichtet, das stetig wächst.

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20.06.2017: Adsorptionskältemaschinen – mit Wärme kühlen

Adsorptionskältemaschinen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Dies liegt nicht nur an der umweltfreundlichen Technologie durch die Verwendung von reinem Wasser als Kältemittel. Anders als herkömmliche Anlagen, die viel Strom verbrauchen, nutzen Adsorptionskältemaschinen zur Kälteerzeugung die ungenutzte Abwärme z.B. von BHKWs, Solaranlagen und industriellen Produktionsprozessen. Besonders effizient sind Adsorptionskälteanlagen in Kombination mit einem BHKW, weil die bei der Stromproduktion anfallende Wärme ganzjährig genutzt werden kann.

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28.06.2017: Die „kalte Dunkelflaute“

Erneuerbare Energien sind bereits jetzt eine tragende Säule im deutschen Stromsystem. Doch was passiert, wenn bei hoher Stromnachfrage über Tage oder sogar Wochen der Wind nicht weht und auch die Sonne nicht scheint? Wie oft gab es bisher diese so genannte „kalte Dunkelflaute“? Und welche Auswirkungen hat ein solches Szenario bei stetig steigenden Ökostrom-Anteilen auf unsere Versorgungssicherheit?

Greenpeace Energy hat sich diesen für die Energiewende entscheidenden Fragen gestellt – und hat dazu eine wissenschaftliche Studie beim renommierten Berliner Analyseinstitut Energy Brainpool beauftragt. Die Analysten haben auf Grundlage der gesammelten Daten eine Art Stresstest für unsere zukünftige Stromversorgung berechnet. Ihre Studie zeigt auf, wie Deutschland bei einem konsequenten Erneuerbaren-Ausbau auch 2030 und 2040 trotz möglicher Dunkelflauten die volle Versorgungssicherheit im Stromnetz gewährleisten kann – und ob die im Impulspapier „Strom 2030“ umrissene Strategie der Bundesregierung aufgeht.

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29.06.2017: Bauen im Bestand

Das Seminar richtet sich an Architektinnen und Architekten, Planerinnen und Planer, die bestehende bzw. denkmalgeschützte Gebäude energetisch sanieren. Die Teilnehmenden kennen im Anschluss an das Seminar die Anforderungen der neuen EnEV aus energetischer Sicht und wissen um feuchteschutztechnische Konsequenzen. Weiterhin können die Teilnehmenden planerische und ausführungstechnische Konsequenzen für den nachträglichen Dachgeschossausbau benennen.

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05.07.2017: Neuerungen zur DIN V 18599

Das Seminar richtet sich an Ingenieurinnen und Ingenieure, Architektinnen und Architekten sowie Fachleute der Energieberatung. Die Teilnehmenden kennen im Anschluss an das Seminar die wesentlichen Unterschiede der verschiedenen Effizienzhauskonzepte, die wichtigsten Neuerungen des Gebäudeenergiegesetzes und der DIN V 18599.

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05.07.2017: Cross Industry Innovation

Energie trifft Gesundheit – auf der Suche nach Synergien und quergedachten Lösungen für die Energiewende legt der Tag der Energiewirtschaft 2017 gemeinsam mit dem Schaufenster für intelligente Energie „WindNODE“ den Fokus auf zwei Wirtschaftszweige, die mehr Verbindungen offenbaren als vermutet.
Immer mehr gerätebasierte Medizintechnologie, höhere Komfortansprüche und digitale Vernetzung machen Krankenhäuser und Gesundheitsstandorte zu Energieverbrauchern in der Größenordnung von Kleinstädten. Bei gleichzeitig steigendem Kostendruck ist der nachhaltige Umgang mit Energie und Ressourcen für sie schon länger ein Muss. Als Betreiber energie- und lastintensiver Infrastrukturen rückt dabei auch ihre Bedeutung für das Energiesystem der Zukunft stärker in den Fokus.
Noch spannender wird der Blick auf technologische Querverbindungen zwischen den beiden Wirtschaftszweigen und Parallelitäten in der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Neben ähnlich gelagerten Anforderungen an die Versorgungs- und Systemsicherheit ihrer kritischen Infrastrukturen bringen insbesondere Digitalisierung und Vernetzung Lösungen hervor, die für beide Branchen von Interesse sind: Von der kontaktlosen Ladung über die Speicherung und Mobilität von Energie bis hin zur Entwicklung von neuen datenbasierten Geschäftsmodellen.

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13.07.2017: Fachworkshop BNE und Klimaschutzbildung

In Fortsetzung der Veranstaltungen 2015/16 zu BNE/Lernen in Globalen Zusammenhängen sollen die aktuellen Anforderungen aus dem Rahmenlehrplan sowie Bedarfe und Wünsche aus Sicht der Schulen dargestellt und diskutiert werden.
Gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern, Schülervertreterinnen und -vertretern, Akteuren der außerschulischen Bildung, Unternehmensvertretern der Berliner Klimaschutzpartner und Kreativschaffenden soll diskutiert werden, was Schülerinnen und Schüler von BNE erwarten und welche Unterstützung Lehrkräfte hierbei benötigen. Welche Beiträge können dabei Bildungsangebote von Berliner Unternehmen und Akteuren außerschulischer BNE in Schulen und außerschulischen Lernorten leisten?

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