Berliner ImpulsE

28.11.17 Nachricht Energiewirtschaft und Erneuerbare

Analyse des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

Energiewirtschaft kann CO₂-Emissionen um 40 Prozent reduzieren

Nach Einschätzung des BDEW Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. kann die Energiewirtschaft mit einer energietechnisch verantwortbaren Zusatzanstrengung bis zum Jahr 2020 die CO₂-Emissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 verringern.

Laut der Analyse ist schon jetzt eine Reduktion der CO₂-Emissionen bis 2020 um 38 Prozent sehr wahrscheinlich. Um die verbleibende Lücke zu schließen, ist es aus Sicht des BDEW energiewirtschaftlich verantwortbar, in einem Mix aus Braun- und Steinkohle maximal weitere fünf Gigawatt gegen Entschädigung in 2020 vom Netz zu nehmen. Umgesetzt werden könnte dies durch ein Ausschreibungsverfahren, bei dem den Zuschlag erhält, wer für den geringsten Euro-Betrag am meisten CO₂ einspart.

Bereits ab 2018 muss ein Bündel von Maßnahmen greifen, wenn Deutschland nach 2023 weitere Schritte zur Erreichung des Klimaziels 2030 machen will, so der Verband. Dazu gehören neben einem konsequenten Ausbaupfad für die erneuerbaren Energien, der Fortsetzung der Stärkung der KWK-Anlagen, der Konzentration auf einen möglichst schnellen Netzausbau und der Besserstellung von Speichern auch eine Investitionsoffensive in gesicherte Leistung in Form von emissionsarmen neuen Gaskapazitäten.

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