Berliner ImpulsE

23.10.17 Nachricht Energie- und Klimapolitik Bund

Gemeinsame Studie von dena, geea und weiteren Branchenverbänden

Gebäudestudie für technologieoffene Energiewende

Werden alle verfügbaren Energieeffizienztechnologien wirtschaftlich eingesetzt und die Infrastrukturen für Strom, Gas und Öl effizient mit erneuerbaren Energieträgern genutzt, lässt sich die Energiewende im Gebäudesektor bis 2050 am besten umsetzen. Eine stark forcierte Elektrifizierung der Wärmeversorgung würde demgegenüber zu höheren Kosten führen und höhere Sanierungsraten erfordern.

Das zeigt eine Gebäudestudie der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea), der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und weiterer Branchenverbände, die unterschiedliche Pfade zur Zielerreichung miteinander verglichen und unter Aspekten wie Kosten, Energieimporte und Infrastrukturbedarf untersucht hat.

Die Gebäudestudie zeigt, dass Deutschland bei einer Fortschreibung der heutigen Entwicklung seine Klimaschutzziele klar verfehlen würde. Der Gebäudesektor käme bis 2050 nur auf eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 67 Prozent im Vergleich zu 1990. Beide in der Studie durchgespielten Alternativszenarien würden dagegen die klimaschutzpolitischen Ziele der Bundesregierung erreichen und die Emissionen um 80 bis 95 Prozent mindern. 

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