Berliner ImpulsE

05.02.18 Nachricht Energiewirtschaft und Erneuerbare

Deutsche Wärmekonferenz

Heizungsbranche macht sich für schnelle Wärmewende stark

Drei Spitzenverbände der Heizungsbranche haben auf der Deutschen Wärmekonferenz an die künftige Bundesregierung appelliert, die Wärmewende in der kommenden Legislaturperiode mit Nachdruck voranzutreiben.

Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH), der Deutsche Großhandelsverband Haustechnik e.V. (DG Haustechnik) sowie der Zentralverband Sanitär Heizung Klima e.V. (ZVSHK) fordern in einem gemeinsamen Papier, die seit Jahren diskutierte steuerliche Förderung für energetische Modernisierungsmaßnahmen im Gebäudebestand in die Tat umzusetzen.

Zusätzlich sprechen sie sich für die geplante Zusammenführung der KfW-Förderprogramme mit denen des Marktanreizprogrammes (MAP) und die damit einhergehende Vereinfachung der Förderlandschaft aus. Den für 2019 geplanten Förderstopp für energieeffiziente Brennwerttechnik sehen sie kritisch. Schließlich gebe es 13 Mio. Bestandsanlagen mit völlig veralteten Heizwert-Wärmeerzeugern. Um die Sanierungsrate in der mit Blick auf die Klimaziele 2030 gebotenen Geschwindigkeit zu steigern, dürfe die Brennwerttechnik mit ihrem hohen Marktanteil nicht durch Ankündigung eines Förderstopps diskriminiert werden.

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