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25.03.18 Nachricht Energie- und Klimapolitik International

Internationale Energieagentur

2017 mehr CO₂-Emissionen und höherer Energiebedarf

Der weltweite Energiebedarf ist 2017 um 2,1 Prozent gestiegen. Das zeigen Berechnungen der Internationalen Energieagentur (IEA). Zugleich erhöhten sich die CO2-Emissionen um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichten einen historischen Höchstwert von 32,5 Mrd. t.

Als Grund für den höheren Energiebedarf nennt die IEA die robuste Konjunkturentwicklung. 70 Prozent des zusätzlichen Energiebedarfs wurde durch Öl, Gas und Kohle abgedeckt, der Rest vor allem durch erneuerbare Energien, heißt es im „Global Energy and CO2 Status Report 2017“ der IEA.

Die Energieeffizienz erhöhte sich laut IEA im vergangenen Jahr deutlich langsamer als in den Vorjahren.
Für den weltweiten Anstieg der CO2-Emissionen waren globale Wachstumsraten bei der Nachfrage nach Öl, Gas und Kohle insbesondere in China und Indien verantwortlich.

Allerdings sanken die CO2-Emissionen in den USA, in Großbritannien, Mexiko und Japan. Grund ist vor allem die verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energien und Erdgas.

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