Berliner ImpulsE

12.10.17 Nachricht Bauen und Wohnen

Modell für steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung

Verbände liefern Impulse für energetische Sanierung

Unter Federführung der BDI-Initiative „Energieeffiziente Gebäude“ hat ein Bündnis aus führenden Verbänden und Organisationen ein an die Politik adressiertes Modell für die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung entworfen. Es sieht unter anderem in der Anfangsphase vor, 30 Prozent der Sanierungskosten über einen Zeitraum von drei Jahren von der Steuerzahlung abziehen zu können.

Zu dem Bündnis gehören der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI), der BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V., die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), die Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea), der Deutsche Gewerkschaftsbund e.V. (DGB) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH).

Ihr Ziel ist es, eine Modernisierungsoffensive bei selbstgenutzten Ein- und Zwei-Familienhäusern sowie Wohnungen auszulösen. Der psychologische Effekt des Steuersparens ist ein unvergleichlich starker Hebel, der im bisherigen Fördermix fehlt, betont der BDEW. Angesichts der inländischen Wertschöpfung von über 80 Prozent im Gebäudebereich würde eine steuerliche Förderung zudem insbesondere bei Mittelstand und Handwerk zu einem starken Konjunkturschub führen.

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