Berliner ImpulsE

Studie des Monats

Im Folgenden finden Sie jeden Monat eine neue Studie aus dem Bereich mit Bezug zu Energie- und Klimaschutzthemen. Diese Zusammenstellung liefert einen breiten, wenn auch nicht erschöpfenden Überblick über die wichtigsten Erkenntnisse aus den politischen Institutionen, Forschungseinrichtungen und aus der Verbändelandschaft im Bereich Energiepolitik, Umwelt, energetische Gebäudesanierung, etc.


Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e.V. beschreibt in der Studie „Sektorkopplung“ – Optionen für die nächste Phase der Energiewende mögliche Entwicklungspfade bis 2050 zu einem integrierten Energiesystem, das sowohl versorgungssicher ist als auch die Klimaschutzziele erreicht. Darüber hinaus wird diskutiert, wie die rechtlich-ökonomischen Rahmenbedingungen angepasst werden können, um die nächsten Phasen der Energiewende so kostengünstig wie möglich zum Erfolg zu führen.

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Ein Großteil der Deutschen steht der Energiewende positiv gegenüber. Dies ergab eine sozialwissenschaftliche Studie des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS). Die Analyse misst darüber hinaus, für wie gerecht die Deutschen die Energiewende halten. Zwei Drittel der Befragten sehen allerdings eine soziale Schieflage. Den politischen Parteien stellen die Deutschen ein schlechtes Zeugnis aus und fordern mehr staatliche Verantwortung.

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Werden alle verfügbaren Energieeffizienztechnologien wirtschaftlich eingesetzt und die Infrastrukturen für Strom, Gas und Öl effizient mit erneuerbaren Energieträgern genutzt, lässt sich die Energiewende im Gebäudesektor bis 2050 am besten umsetzen. Eine stark forcierte Elektrifizierung der Wärmeversorgung würde demgegenüber zu höheren Kosten führen und höhere Sanierungsraten erfordern. 

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Die Einsatzgebiete von Dämmstoffen sind breit gefächert. Von der Fassadendämmung bis zu Spezialanwendungen in der Versorgungstechnik reichen deren Anwendungen. Eine aktuelle Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) setzt sich aus Sicht der Bauforschung nun mit der zunehmenden öffentlichen Kritik an Dämmmaßnahmen auseinander.

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Eine Metaanalyse der Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE) zeigt, dass eine verstärkte Nutzung von Strom zur Wärme- und Kälteversorgung zukünftig eine Schlüsselrolle für das Gelingen der Energiewende spielt.

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Deutschland bezuschusst Kohle, Öl und Gas jährlich mit 46 Mrd. Euro, alle G20-Staaten zusammen mit fast vier Bio. Euro. Das zeigt eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Greenpeace eG. Die künstlich verbilligten fossilen Energien verteuern die Energiewende und die Politik wälzt einen großen Teil der Folgekosten dieser klimaschädlichen Energien auf die Gesellschaft ab, heißt es in der Studie.

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Unter dem Titel „Energiewende 2030 – The Big Picture“ hat Agora Energiewende ein umfangreiches Agenda-Papier veröffentlicht, das sich mit zentralen Mega-Trends der Energiewende beschäftigt. Unter Berücksichtigung der Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit werden konkrete Ziele und Strategien für die weitere Gestaltung der Energiewende formuliert.

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Laut einer Kurzanalyse von Agora Energiewende steht eine Vielzahl widersprüchlicher Regelungen einer energieeffizienten und flexiblen Sektorkopplung im Weg. Energieeffizienzmaßnahmen sowohl im Strom- als auch im Wärmebereich werden demnach bisher nur schleppend umgesetzt, da es an einem Gesamtkonzept fehlt, das das bisherige System von Abgaben, Umlagen und Steuern auf unterschiedliche Energiearten umfassend in den Blick nimmt.

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Die Grundlagenstudie zum gegenwärtigen System von Abgaben und Umlagen auf Energiepreise im Auftrag von Agora Energiewende zeigt auf, dass in Deutschland eine große Unwucht zugunsten klimaschädlicher Energie besteht.

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Laut einer Studie im Auftrag des Thinktanks Agora Energiewende muss Deutschland bei der energetischen Sanierung, der Marktdurchdringung mit Wärmepumpen und dem Ausbau der Wärmenetze noch deutlich nachlegen, um die Energiewende im Gebäudewärmesektor auf den richtigen Weg zu bringen.

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Unter dem Titel „Mieterstrom – Rechtliche Einordnung, Organisationsformen, Potenziale und Wirtschaftlichkeit von Mieterstrommodellen“ hat das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) eine neue Studie veröffentlicht. Die von der Prognos AG und der Kanzlei Boos Hummel & Wegerich erstellte Studie soll auch Grundlage für die Ausgestaltung einer zukünftigen Förderung von Mieterstrommodellen sein.

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Eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesbauministeriums (BMUB) vergleicht die Umsetzung energiepolitischer Ziele im Gebäudebereich in 13 EU-Ländern sowie der Schweiz.

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Die Blockchain-Technologie kommt: davon geht zumindest ein Großteil von Führungskräften aus der Energiewirtschaft aus. Zu diesem Schluss kommt eine gemeinsame Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) und der ESMT Berlin. In einer Umfrage unter 70 Führungskräften gab die Hälfte von ihnen an, sich mit der Technologie aktiv zu befassen oder dies zu planen. Blockchain ist ein Ansatz zum Austausch, der Verschlüsselung und der Speicherung von Daten, dezentral und direkt. Eine denkbare Einsatzmöglichkeit im Energiemarkt liegt bei der Kommunikation zwischen dezentralen Energieerzeugern und ihren Abnehmern.

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Laut einer neuen Studie der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) verbrauchen energieeffizient sanierte Wohnhäuser und Neubauten mindestens 60 Prozent, strombeheizte sogar 90 Prozent weniger Endenergie als ein Durchschnittshaus. Wie viel weniger Energie ein neues oder saniertes Haus verbraucht, hängt laut Studie von der Gebäudedämmung, der Heizungsart, dem Energieträger und dem Nutzerverhalten ab.

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Laut einer Studie der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) ist für das Gelingen der Wärmewende ein Mix aus ökonomischen Anreizen und ordnungsrechtlichen Vorgaben notwendig. Flankierend seien zudem planerische und weiche Instrumente erforderlich.

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Eine Studie zur Wärmeversorgung von Wohngebäuden kommt zu dem Ergebnis, dass sich mit sanierten Einzelheizungen die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung günstiger erreichen lassen als mit Nah- und Fernwärmenetzen. Zugleich ist die Fernwärme für die Verbraucher in der Regel mit höheren Heizkosten verbunden.

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Energieeffizienz im geförderten Wohnungsbau in Hamburg ist kein Preistreiber bei den Baukosten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der Hamburger Behörde für Umwelt und Energie. Vielmehr sind es sehr verschiedene Faktoren, die das Bauen in Hamburg teuer machen.

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Begrünte Wände verbessern die Aufenthaltsqualität in den Städten und optimieren die Gebäude selbst. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Fachgebiets „Entwerfen und Freiraumplanung“ im Fachbereich Architektur der TU Darmstadt.

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06/2016 | „Graue Energie“: Wie lohnend ist energetische Sanierung?

Welche Effekte eine energetische Sanierung wirklich auslöst, kommt ohne eine Betrachtung der sogenannten „grauen Energie“ nicht aus. Denn: Auch Sanierungskomponenten wie Dämmung, Fenster oder Heizungsanlagen benötigen für Herstellung, Transport und Montage Energie.

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Eine vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS e. V. in Auftrag gegebene Studie empfiehlt die Einführung eines Klimaschutzfaktors in der EnEV.

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Eine Studie des Öko-Institut e.V. und des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme ISE zeigt anhand von „Zielbildern“, wie der Energiebedarf für Gebäude gesenkt und der benötigte Rest durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann. Dafür müsse die Politik allerdings jetzt die geeigneten Maßnahmen für den konkreten Gebäudeklimaschutz ergreifen.

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Mit einer Studie des Europäischen Bildungszentrums der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (EBZ) werden neue, praxisgerechte Pauschalwerte in die Wärmelieferverordnung eingeführt. Sie erreichen bei der Bestimmung der Energieeffizienz alter Wärmeerzeuger eine Genauigkeit von 70 Prozent.

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Wissenschaftler des Öko-Instituts e.V. und des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme haben im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) untersucht, wie der deutsche Gebäudebestand bis zum Jahr 2050 nahezu klimaneutral werden kann.

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Die KfW Bankengruppe hat 44 Prozent der 2013 und 2014 in Deutschland neu installierten elektrischen Leistung aus Erneuerbaren Energieträgern gefördert (ohne Offshore-Windenergie). Das zeigt eine aktuelle Evaluierung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW).

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Wie die WirtschaftsWoche Green Economy meldet, schlussfolgern finnische Wissenschaftler des Thinktanks Sitra in einer Studie, dass nichts Neues getan werden muss, um die Treibhausgasemissionen deutlich zu senken.
Es müssten lediglich bereits entwickelte und in bestimmten Ländern gut funktionierende Ansätze und Projekte weltweit ausgebaut werden, um bis zum Jahr 2030 die Treibhausgasemissionen ohne große Investitionen um zwölf Gt jährlich zu reduzieren. Das entspricht der Menge, die EU und USA derzeit zusammen pro Jahr ausstoßen.

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Gebäudesanierungen von Bauten mit einem Alter von über 20 Jahren könnten sich gemäß einer neuen Studie relativ schnell amortisieren. Demnach würde sich die Sanierung des gesamten deutschen Gebäudebestandes (ohne die jüngeren Gebäude unter 20 Jahren) innerhalb eines Zeitraumes von 15 Jahren rechnen. Voraussetzung dafür sei allerdings die Reformierung der politischen Rahmenbedingungen einschließlich einer Senkung der Transaktionskosten, erhöhte Energiepreissignale an die Investoren sowie gezielte Subventionen.

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Hocheffiziente Gebäude sind auf zweifache Weise von Vorteil für das Stromversorgungsnetz: einmal durch einen reduzierten Energiebedarf in Gebäuden und zudem durch ein höheres Maß an Flexibilität im Stromnetz.
Zu diesem Ergebnis kommt das Beratungsunternehmen Ecofys in einer Studie zu den Auswirkungen besonders energieeffizienter Gebäude auf das Stromversorgungssystem.

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Überschreitet die globale Erwärmung nicht die Zwei-Grad-Schwelle, ließe sich der langfristige Beitrag der Antarktis zum Anstieg des Meeresspiegels auf einige möglicherweise noch handhabbare Meter beschränken. Das zeigt eine neue Studie unter anderem des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Jenseits der Zwei-Grad-Schwelle würden sich jedoch sowohl die West- als auch die Ostantarktis langfristig destabilisieren.

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Die Speicherung von Strom aus Wind und Sonne mittels Windgas-Technologie ermöglicht hierzulande bis 2050 eine 100-prozentige Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien und senkt zugleich die Kosten für die Energiewende um hohe Milliardenbeträge.

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Gemeinschaftliches Bürger-Engagement für Energieeffizienzprojekte könne ein wesentlicher Faktor für die Energiewende sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) im Auftrag von BUND e.V. und Bündnis Bürgerenergie e.V. (BBEn).

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In einer neuen Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird ein aktueller Blick auf den momentanen Stand der Gasversorgungssicherheit in Deutschland geworfen. Außerdem werden in ihr Vorschläge gemacht, wie diese zukünftig optimiert werden könne.

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Eine Studie verschiedener Forscher-Teams hat notwendige Maßnahmen identifiziert, um die weltweite Klimaerwärmung bis zum Jahre 2100 auf einen dauerhaften Maximalanstieg um 1,5°C im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen (als ambitioniertere Variante zum Zwei-Grad-Szenario). Die Studie, an der sich unter anderem auch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) beteiligt hat, soll den politischen Entscheidungsträgern vor der Klimakonferenz in Paris Ende des Jahres eine grundlegende Informationsbasis bieten.

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Eine Studie zur künftigen Rolle der KWK in der Energiewende schlägt Eckpunkte für eine Novelle des KWKG vor. Die LBD Beratungsgesellschaft hat sie im Auftrag von Agora Energiewende erstellt. Die Rolle von KWK-Anlagen müsse sich im Rahmen der Energiewende deutlich ändern, heißt es darin. Neue KWK-Anlagen sollten künftig jeweils für die spezifischen Funktionen vergütet werden, die sie im Energiesystem und im Wettbewerb mit anderen Optionen ausüben könnten, etwa für Systemdienstleistungen, die Bereitstellung von Strom und Wärme, Flexibilität und den Klimaschutz.

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Laut einer Studie der Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE) im Auftrag der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen ist eine vollständige Stromversorgung Deutschlands auf Basis erneuerbarer Energien allein aus heimischen Erzeugungskapazitäten technisch machbar, ökologisch geboten und auch ökonomisch vorteilhaft.

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Eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat ergeben, dass eine sinnvoll kombinierte Technologieförderung einen suboptimalen CO2-Preis ausgleichen kann. Die Forscher um den Leit-Autor der Studie, Christoph Bertram verglichen die Wirksamkeit einer Reihe von Politikinstrumenten und quantifizierten deren Wechselwirkungen.

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Gemeinsam mit dem Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. (VdZ) hat der Zentralverband für Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) eine neue Studie zum Heizverhalten veröffentlicht. Mittlerweile haben die Ergebnisse des Forschungsprojekts Eingang in die Normierungsgremien gefunden. Einen besonderen Fokus legt die Studie auf sogenannte Rebound-Effekte nach einer erfolgten energetischen Sanierung.

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Eine Studie des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) kommt zu dem Ergebnis, dass der deutsche Heizungsbestand bedenklich überaltert ist. Das Potential für CO2-Einsparungen sei hier immens, allerdings müsse der Wärmemarkt endlich stärker in den Fokus rücken, so BDEW-Hauptgeschäftsführerin Hildegard Müller.

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