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KfW-Förderung für Erneuerbare Energien vermeidet Treibhausgase und Kosten

Die KfW Bankengruppe hat 44 Prozent der 2013 und 2014 in Deutschland neu installierten elektrischen Leistung aus Erneuerbaren Energieträgern gefördert (ohne Offshore-Windenergie). Das zeigt eine aktuelle Evaluierung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW).

Die geförderten Anlagen reduzieren die jährlichen Treibhausgasemissionen in Deutschland um insgesamt rund 9,5 Mio. t CO2-Äquivalente auf Jahre. Über ihre Nutzungsdauer werden globale Schäden von jährlich rund 950 Mio. Euro vermieden, wie die Studie auf Basis eines Standardkostenansatzes schätzt. Rund 85 Prozent der abgewendeten Kosten entfallen auf vermiedene Schäden des Klimawandels, etwa 13 Prozent auf vermiedene Gesundheitsschäden. Zudem werden jährlich deutsche Energieimporte von rund 520 Mio. Euro eingespart.

Von der KfW wurden Investitionen in die Strom- und Wärmeerzeugung von insgesamt 14,4 Mrd. Euro angestoßen. Auf Anlagen zur Stromerzeugung aus Windenergie an Land entfiel mit rund 70 Prozent der Großteil der mitfinanzierten Investitionen, gefolgt von Photovoltaik mit 15 Prozent.

Insgesamt konnten durch Produktion und Bau der Anlagen rund 100.000 Arbeitsplätze in Deutschland für ein Jahr gesichert bzw. neu geschaffen werden. In Betrieb und Wartung dieser Anlagen finden 20 Jahre lang weitere rund 3.500 Personen jährlich Beschäftigung.