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EBZ-Studie: Mit neuen Pauschalwerten leichter Energieeffizienzpotenziale bei Heizungssanierung ermitteln

Mit einer Studie des Europäischen Bildungszentrums der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (EBZ) werden neue, praxisgerechte Pauschalwerte in die Wärmelieferverordnung eingeführt. Sie erreichen bei der Bestimmung der Energieeffizienz alter Wärmeerzeuger eine Genauigkeit von 70 Prozent.

Dadurch sollen Energiedienstleister leichter Contracting-Angebote für die Modernisierung von Heizungsanlagen in Mietwohnungen erstellen können. Denn dank der Studie lässt sich nun mit fünf zentralen Kennzahlen zur Anlage der Jahresnutzungsgrad und damit das Energieeffizienzpotenzial von bestehenden Heizungsanlagen ermitteln.

Bisher mussten Energiedienstleister dazu die Leistungsdaten der Neuanlage mit Daten der Altanlagen anhand von Tabellen des Bundesbauministeriums (BMVBS) vergleichen, die laut EZB-Studie nur bei vier bis 33 Prozent der Altanlagen verlässliche Aussagen über die Energieeffizienz erlauben.