Eine gute Dämmung

Rundum gut gedämmt

Ihr Haus hat eine schlechte Wärmedämmung? Das kann teuer werden! Verpassen Sie Ihrem Haus deshalb einen warmen Mantel. Davon profitieren Sie gleich mehrfach.

 

Sparen Sie bares Geld!

Wer sein Gebäude gut dämmt, spart laufende Kosten. Im Zusammenhang mit einer neuen Heizung kann man sogar bis zu 80 Prozent Energie einsparen. Oder wollen Sie Ihr Geld zum Kamin hinausheizen?

Steigern Sie den Wert Ihrer Immobilie!

Ein gut gedämmtes Haus ist mehr wert. Je besser der Wärmeschutz, desto höher ist der Erlös im Falle eines Verkaufs. Oder würden Sie eine Energieschleuder kaufen?

Schaffen Sie ein Klima zum Wohlfühlen!

Eine gute Wärmedämmung ist Voraussetzung für ein mollig warmes Zuhause. Und: Warme Wände schützen vor Schimmel. Oder wollen Sie auf Strickjacke und dicke Socken nicht verzichten?

Genießen Sie den Sommer!

Gut gedämmte Wände sorgen auch im Sommer für gutes Klima. Dann bleibt die Wärme draußen und drinnen ist es angenehm kühl. Oder konnten Sie während der letzten Hitzewelle gut schlafen?

Schonen Sie die Umwelt!

Außerdem: Weniger heizen ist gut für die Umwelt. Wenn weniger Wärme produziert werden muss, entweicht auch weniger klimaschädliches CO2 in die Atmosphäre.

Vergleich von Dämmmaterial

Gut gedämmt - das ganze Haus

Moderne Dämmstoffe leisten Beachtliches: Schon wenige Zentimeter Dämmmaterial schützen besser vor Wärmeverlust als sehr viel Beton…

Handeln Sie bei der Dämmung Ihres Hauses nach dem „Fleischerprinzip“ - ruhig ein Scheibchen mehr drauf… Denn: Ist das Haus erst einmal gedämmt, verputzt und angestrichen, wollen Sie die nächsten 20 Jahre Ruhe. Nur die Energiepreise ruhen nicht - sie steiegen vermutlich weiter an.... Deshalb: Bei der Dämmung ruhig richtig dick auftragen!

Fassade

Planen Sie ohnehin einen neuen Anstrich oder Außenputz, ist das die Gelegenheit für eine neue Wärmedämmung. Die Mehrkosten sind geringer, wenn das Gerüst einmal steht.

Planen Sie einen neuen Anstrich, den Einbau neuer Fenster oder die Erneuerung des Außenputzes? Dann ist dies die beste Gelegenheit dafür, die Dämmung der Außenwände zu erneuern. Im "Paketpreis" bleiben die Mehrkosten für die Dämmung niedrig, weil z.B. das kostenintensive Baugerüst mehrfach genutzt werden kann.

Bei der Außendämmung wird die Dämmschicht auf der Außenseite der Wand aufgebracht und schützt vor Witterung und Wärmeverlust. Die Außendämmung muss fachgerecht ausgeführt werden, denn die Gefahr von Wärmebrücken, Luftdurchlässigkeit oder schneller Verrottung ist groß!  

Zur Dämmung von Außenwänden gibt es zwei Verfahren:

Die Vorhangfassade

Eine elegante Methode der Außendämmung ist die vorgehängte, hinterlüftete Fassade (Vorhangfassade = VHF). Dabei bleibt zwischen Fassade und Dämmschicht ein ca. 2 cm breiter Luftraum. Neben der Gestaltungsvielfalt wird mit der VHF eine Verbesserung des Schallschutzes erreicht. Die Hinterlüftung der Fassade verhindert auch die Tauwasserbildung und garantiert eine schnelle Abfuhr der Baufeuchte.

Das Wärme-Dämm-Verbund-System

Das Wärme-Dämm-Verbund-System (WDVS) ist eine Systemlösung, für die optimal aufeinander abgestimmte Materilien verwendet werden müssen. Vertrauen Sie auf einen Hersteller für das komplette System! WVDS gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, wobei zwischen der Art der Verankerung, dem eingesetzten Dämmmaterial und der Beschichtung unterschieden wird.

Oberste Geschossdecke und Dach

Soll der Dachraum nicht beheizt werden, bietet sich die Dämmung der obersten Geschossdecke an. Tragen Sie ruhig dick auf: Das ist nicht viel teurer, erhöht den Energiespareffekt aber deutlich!

Wärme steigt bekanntlich nach oben. Über ein ungedämmtes Dach verliert das Haus deshalb besonders viel Energie. Achtung: Bei Flachdächern unbedingt den Fachmann zu Rate ziehen.

Weil die Wärme bekanntlich nach oben aufsteigt, ist es besonders wichtig, Dach und oberste Geschossdecke gut zu dämmen. 

Dämmung der obersten Geschossdecke

Das Material wird lediglich fugendicht auf dem Boden ausgelegt. Mit der richtigen Dämmung eines Schrägdaches sparen Sie nicht nur Energie, sondern schaffen zusätzlich nutzbaren Raum!

Dämmung zwischen den Sparren

Soll raumseitig gedämmt werden, kann das Dämmmaterial entweder zwischen oder unter den Sparren angebracht werden - auch die Kombination beider Systeme ist möglich.

Am beliebtesten im Altbau ist die Dämmung zwischen den Sparren. Sie kann in Eigenleistung einfach durchgeführt werden und reduziert nicht die Wohnfläche.

Auch bei der Zwischensparrendämmung gilt: Eher mehr als weniger!

Dämmung unter den Sparren

Sehr alte Häuser (z.B. Fachwerkhäuser), können unterschiedliche Sparrenprofile und Abstände aufweisen. Bei solchen Dächern kann die Dämmung auch unter dem Sparren befestigt werden (bis 12 cm Dicke erhältlich). Wegen des Verlustes an Innenraum kommen häufig jedoch nur geringe Dämmschichtdicken in Frage. Eine Dampfbremse ist wie bei jeder Dämmmaßnahme notwendig, sie dient gleichzeitig der Luftdichtheit. Bauen Sie keine Plattensysteme ohne innere Luftdichtheitsschicht ein: Angesichts des hohen Fugenanteils zwischen den Platten sind sonst die Energieverluste durch Luftströmung hoch. Geeignet sind auch Verbundplatten aus Dämmstoff (Polystyrol/Mineralfaser) und Gipskarton/Gipsfaserplatten oder Holzwolleleichtbauplatten mit integrierter Dampfsperre. Die Stöße von Gipskartonplatten müssen verspachtelt werden.

Dämmung auf den Sparren

Das Verfahren ist im Neubaufall oder bei der Dachneueindeckung besonders dann geeignet, wenn große Sparrenflächen ohne Abseiten oder Spitzbodenflächen und einfache Dachgeometrien vorhanden sind.

Kellerdecke

Das Dämmen der Kellerdecke ist eine einfache Maßnahme, die viel spart. Mit wenig Aufwand können Sie dies vielleicht sogar selbst tun.

Eine Kellerdämmung ist immer empfehlenswert, denn sie ist eine kostengünstig und hilft, viel Energie zu sparen. Wenn Sie Ihren Keller als Heizungsraum oder Wäscheraum nutzen wollen, reicht die Dämmung der Kellerdecke. Dämmen Sie den unbeheizten Keller auch gut gegen den beheizten Treppenaufgang. Wenn Sie Ihren Keller intensiver nutzen und deshalb beheizen wollen, müssen Fußboden und Kellerwände gedämmt werden. 

Lassen Sie einen Fachmann an die Kellerdämmung! Das beugt Bauschäden vor und minimiert die Gefahr feuchter Kellerwände. Besonders wichtig ist der lückenlose Anschluss der Kellerwand-Dämmung an die obere Außenwand-Dämmung. Hier darf kein Wasser eindringen und Wärmebrücken müssen vermieden werden!

Bei der Dämmung der äußeren Kellerdecke müssen spezielle, nicht rottende Dämmstoffe eingesetzt werden, die der Bodenfeuchte widerstehen und dem Erddruck standhalten.

TIPP

Schnell gemacht:

  • Fenster - Ritzen und Fugen mit Dichtungsbändern oder haltbareren Profildichtungen selbst abdichten
  • Heizkörpernischen - spezielle, dünne Dämmfolien oder bei mehr Platz Hartschaumplatten hinter die Heizkörper schieben Achtung: Platz lassen, damit die Luft zwischen Wand und Heizkörper zirkulieren kann!
  • Türen: Am unteren Rand geschraubte Bürstendichtungen machen Schluss mit kal­ten Füßen.

Dichte Fenster gehören dazu

  • Gut erhaltene Fenster nachrüsten

Innenflügel von Doppelkastenfenstern abdichten. Einfachfenster mit zweitem Fensterflügel ergänzen. Holzrahmen mit Wärmeschutzverglasung nachrüsten.

  • Auf dicht schließende Rahmen achten

Undichte Rahmen austauschen. Vorsicht: Bei dicht schließenden Fenstern auf gute Wärmedämmung achten!

  • Rollladenkästen nicht vergessen

Rollladenkästen innen mit Dämmstoff auskleiden.

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