Heizung modernisieren

Achtung: Vorschrift zum Austausch von Heizungsanlagen beachten!

Veraltete Heizkessel, wie sie in Berlin noch tausendfach betrieben werden, verbrauchen gegenüber modernen Heizungsanlagen bis zu 40% mehr Energie. Da wird wahrhaftig Geld zum offenen Kamin hinaus geheizt! Ein „Luxus“ der gerade in Zeiten hoher Energiepreise massiv ins Geld gehen kann.  

Mit moderner Heiztechnik können Sie die Heizkosten drosseln, ohne auf Komfort zu verzichten. Trennen Sie sich von Ihrem alten Heizkessel und bringen Sie die gesamte Heizungsanlage auf Vordermann! 

Übrigens: Mit dieser Energieeffizienz-Maßnahme steigern Sie auch den Wert Ihres Hauses. Käufer kaufen lieber Häuser ohne Energiefresser im Keller...  

Viel lässt sich tun, um die Effizienz der Heizungsanlage zu erhöhen -

lesen Sie selbst:

Heizungstechnik

Die Qualität einer Heizung bemisst sich vor allem daran, wie effektiv der eingesetzte Brennstoff ausgenutzt wird. Energie so effektiv wie möglich nutzen und Leitungsverluste vermeiden, das schaffen dezentrale Heizungen vor allem mit Brennwertkesseln. Öl- und Gasbrennwertkessel sind Stand der Technik und voll ausgereift. Sie stellen aktuell das technische Optimum dar.  

Brennwertkessel nutzen den Brennstoff optimal aus, denn sie entziehen nicht nur der Flamme, sondern auch dem Wasserdampf des Abgases Energie. Hierdurch benötigen Sie rund 10% weniger Brennstoff als ein Niedertemperaturkessel.

Die Mehrkosten für einen Gas-Brennwertkessel gegenüber gebräuchlichen Niedertemperaturkesseln sind in den letzten Jahren deutlich gesunken und rechnen sich durch den eingesparten Brennstoff.

Ein Haus, ein Dach - Platz genug für eine solarthermische Anlage

Solarthermie

Solarenergie kann zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung (Solarthermie) oder zur Stromgewinnung (Photovoltaik) genutzt werden. Solarkollektoren, die Wärme für Brauchwasser und Raumheizung bereitstellen, sind "Strahlungsfallen". Ihre schwarzen Flächen absorbieren Sonnenlicht und wandeln dieses in Wärmestrahlung um.  

Bei einem Flachkollektor wird die Wärmestrahlung durch ein oder zwei Glasscheiben an der Oberseite des Kollektors am Entweichen gehindert - sie bleibt "in der Falle gefangen".

Vakuumröhrenkollektoren haben  einen höheren Wirkungsgrad als Flachkollektoren und erreichen höhere Temperaturen. Ihre besonderen Eigenschaften erlauben auch die Nutzung von Streulicht; sie können so auch in der Übergangszeit oder im Winter einen Beitrag zur Heizenergie leisten. Vakuumröhrenkollektoren sind jedoch teurer als Flachkollektoren.  

Solarkollektoren können in Verbindung mit konventionellen Öl- oder Gasheizungen eingesetzt werden. Je nach Anlagenkonzept und technischer Ausführung sind sie in der Lage, den Verbrauch an Öl oder Gas erheblich zu verringern. Die Investition rechnet sich in ein paar Jahre über die Brennstoffeinsparung.

Genauere Informationen unter: www.dgs.de oder www.solarserver.de

Auf die richtige Einstellung zu achten lohnt sich!

Regelungstechnik

Energieeffizient heizen heißt bedarfsgerecht heizen. Das bedeutet: In jedem Raum wird nur soviel Wärme bereitgestellt, wie tatsächlich gebraucht wird. Und die Unterschiede zwischen den einzelnen Räumen eines Hauses können groß sein! Denn der Wärmebedarf bestimmt sich hauptsächlich aus den Witterungsanforderungen und den persönlichen Nutzungsgewohnheiten! So wird die „Heizkennlinie“ auf Grundlage der Außentemperatur, also witterungsgeführt, eingestellt. Bei Neuanlagen ist dies gesetzlich vorgeschrieben!

Besonderes Augenmerk müssen Bauherr und Handwerker deshalb für die Regelungstechnik und ihren Komponenten haben. Hier lässt sich viel Geld mit wenig Aufwand sparen.

Für die Nacht sollte die Raumtemperatur ca. fünf Grad unter der Tagestemperatur liegen. Dabei soll sie jedoch nicht niedriger als 15 °C sein, da das Wiederaufheizen sonst langwierig und mit einem hohen Energieverbrauch verbunden wäre. 

Mit modernen Regelungssystemen können individuelle Heizungsprofile eingestellt werden. Sie können die Temperaturen z.B. am Tage, wenn das Haus nicht genutzt wird, absenken und abends rechtzeitig für eine angenehme Raumtemperatur sorgen.

Einzelne Räume sollten entsprechend ihrer Nutzung beheizt werden - das Schlafzimmer kühler als das Wohnzimmer und das Bad nicht den ganzen Tag auf 24°…

 

Bei allem gilt: 1°C Temperaturabsenkung im Haus bedeutet etwa 6 % niedrigere Heizkosten!

Heizungspumpen müssen keine Energiefresser sein!

Heizungspumpe

Kaum zu glauben aber wahr: die Heizungspumpe gehört oft zu den größten Stromverbrauchern im Haus. Häufig sind sie veraltet, überdimensioniert oder laufen das ganze Jahr ungeregelt durch. Wie gut kennen Sie Ihre Heizungspumpe?

Der Blick aufs Typenschild bringt die Verschwendung ans Licht: Heizungspumpen mit einer Leistung von über 100 Watt sind keine Seltenheit! Ein Austausch lohnt sich: Wer überdimensionierte Pumpen durch kleinere mit "lastgesteuerter" Elektronik ersetzt, kann die Stromkosten bis zu 80 Prozent senken!

Und nicht zu vergessen: Wenn diese Regeln bundesweit von allen Haushalten befolgt werden würden, könnte ein Kernkraftwerk mittlerer Größe vom Netz gehen! 

Sparen mit der richtigen Heizungspumpe

Wer Energie sparen will, muss also eine passende Heizungspumpe einbauen. Und schon nach nur zwei Jahren haben sich die Kosten für die Umrüstung amortisiert.

Die richtige Größe für Ihre Heizungspumpe errechnet Ihr Handwerker aus einem Heizungsfachbetrieb. Achten Sie beim Kauf einer neuen Pumpe auf das Energieeffizienzlabel. Sie kennen es bereits von Haushaltsgeräten: In Energie-Stufen von A bis G und grün bis rot klassifiziert es die Verbrauchsdaten der Heizungspumpe. "Grüne" Pumpen haben einen hohen Effizienzwert - die meisten Hersteller bieten entsprechende Geräte an.

TIPP

Finden Sie den richtigen Heizungsfachbetrieb


Darauf sollten Sie achten!

  • Hohen Normnutzungsgrad wählen 

Je höher die Zahl, desto effektiver die Anlage. Brennwertkessel haben den besten Normnutzungsgrad.

  • Heizungsanlage hydraulisch abgleichen lassen

Hiermit wird gewährleistet, dass alle Heizkörper gleichmäßig mit Wärme versorgt werden und es nicht zu Wärmestau und kalten Heizkörpern kommt.

  • Leitungsverluste vermeiden

Warmwasserspeicher so nah wie möglich an die Zapfstellen. Verteilleitungen unbedingt dämmen!

 

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