Jeder weiß: Zum Strom sparen gehören auch Energiesparlampen. Aber das ist längst nicht alles, denn vor allem die heimische Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte verbrauchen sehr viel Strom. Bis zu einem Drittel davon lässt sich sparen. Und das geht meistens schon ganz einfach.
Schalten Sie mal richtig ab!
Die meisten elektronischen Geräte lassen sich erst mit dem Ziehen des Netzsteckers vollständig abschalten. Im Stand-by-Modus dämmern sie der nächsten Nutzung entgegen und verbrauchen Strom. Dieser Luxus kommt uns teuer zu stehen: Auf 22 Milliarden Kilowattstunden schätzt das Umweltbundesamt die jährlichen Leerlaufverluste. Das heißt: Ohne Stand-by-Verluste könnten wir drei Atomkraftwerke abschalten.
Stand-by geht ins Geld: Jährlich 30 Euro für die Hi-Fi-Anlage, zwölf Euro für den PC und acht für den Flachbildschirm. Was tun? Ganz einfach: Eine schaltbare Steckerleiste macht Schluss mit dem nutzlosen Stromverbrauch.
Eine saubere Sache
Bei Wasch- und Geschirrspülmaschinen können Sie sparen, wenn Sie sie an die Warmwasserleitung anschließen. Das ist ganz einfach, kostet fast nichts, spart aber bis zu 30 Euro pro Jahr.
Finden Sie Stromfresser
Viele alte Haushaltgeräte brauchen unnötig viel Strom. Stromfressern kommen Sie mit einem Strommessgerät auf die Spur. Das können Sie kostenlos z. B. bei der Verbraucherzentrale ausleihen. Manchmal empfiehlt sich der Austausch des Altgeräts. Bedenken Sie: Durch die eingesparten Stromkosten haben Sie die Anschaffungskosten für das neue Gerät oft schon nach wenigen Jahren wieder drin.
Setzen Sie auf Sparmodelle
Achten Sie beim Kauf von Haushaltsgeräten auf das Energielabel (siehe Tipp). A steht für einen niedrigen, G für einen hohen Verbrauch. Achtung bei Kühl- und Gefriergeräten: Richtig sparsam sind A++-Geräte. Im Vergleich dazu kann ein Gerät der Klasse A fast die doppelte Menge Strom verbrauchen.
Da geht Ihnen ein Licht auf
Zurück zur Energiesparlampe. Die ist längst ein Muss. Bei Lebensdauer und Stromeinsparung kann keine Glühbirne mithalten. Trotz des höheren Anschaffungspreises sind Energiesparlampen unterm Strich viel billiger als Glühlampen.
Energiesparlampen gibt es in allen Lichtfarben. „Extra warmweiß“ oder „warmweiß“ sorgen für gemütliche Stimmung. Rottöne wirken jedoch im Licht von Energiesparlampen matt. Bei roter Einrichtung können deshalb Halogenlampen eine Alternative sein. Achtung: Alte Energiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll!