Berliner ImpulsE

Inhalt

Energie- und Klimapolitik Bund/EU

Energie- und Klimathemen aus Berlin und Brandenburg

Bauen, Wohnen und Sanieren

Energiedaten, -studien und -statistiken

Veranstaltungen

Energie- und Klimapolitik Bund/EU

Kohlendioxidausstoß wächst 2017 wieder

Im Rahmen des derzeit in Bonn laufenden Klimagipfels haben Forscher des Global Carbon Project eine aktuelle Schätzung der CO₂-Emissionen für 2017 vorgestellt. Demnach steigt der Ausstoß nach drei Jahren der Stagnation in diesem Jahr wieder an. Auf dem letzten Klimagipfel in Paris hatte die Weltgemeinschaft das Ziel formuliert, die Erderwärmung auf maximal 2°C im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu beschränken. Dafür sind baldmögliche Emissionsreduktionen unumgänglich.

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EU reformiert Emissionshandelssystem

Der Europäische Emissionshandel (EU-ETS) wird reformiert. Darauf haben sich der Rat der EU-Mitgliedstaaten und das EU-Parlament geeinigt. Im Zuge dessen wird eine große Anzahl an CO₂-Zertifikaten aus dem Markt genommen, um ab den frühen 2020er Jahren die Knappheit an marktgehandelten Verschmutzungsrechten zu erhöhen. Davon erhofft sich die Politik eine stärkere Anreizwirkung zum Einsparen von CO₂-Emissionen.

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BMWi öffnet Energieberatung für Anbieter aller Branchen

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat die Energieberatung für Wohngebäude und für Mittelstand für qualifizierte Energieberater aus allen Branchen geöffnet. Mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger treten die neuen Richtlinien am 1. Dezember 2017 in Kraft und ermöglichen damit Beratern das Angebot ihrer Dienstleistungen, auch wenn diese bei Unternehmen beschäftigt sind, die möglicherweise wirtschaftliche Interessen an den Entscheidungen der Beratungsempfänger haben. Das Energieberaternetzwerk DEN e.V. kritisiert die Öffnung des Beraterkreises.

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dena-Gebäudestudie für technologieoffene Energiewende

Werden alle verfügbaren Energieeffizienztechnologien wirtschaftlich eingesetzt und die Infrastrukturen für Strom, Gas und Öl effizient mit erneuerbaren Energieträgern genutzt, lässt sich die Energiewende im Gebäudesektor bis 2050 am besten umsetzen. Eine stark forcierte Elektrifizierung der Wärmeversorgung würde demgegenüber zu höheren Kosten führen und höhere Sanierungsraten erfordern.

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Energie- und Klimathemen aus Berlin und Brandenburg

Abgeordnetenhaus Berlin beschließt Steinkohleausstieg für 2030

Das Abgeordnetenhaus Berlin hat am 19. Oktober 2017 Änderungen zum Berliner Energiewendegesetz (EWG Bln) beschlossen. Zentraler Inhalt ist der Ausstieg des Landes Berlin aus der Verbrennung von Steinkohle bis spätestens 2030. Damit ist Berlin das erste Bundesland, das den Senat gesetzlich verpflichtet, darauf hinzuwirken, dass im Land Berlin die Energieerzeugung aus Steinkohle bis spätestens zum 31. Dezember 2030 beendet wird. Die Erzeugung von Energie aus Braunkohle ist in Berlin bereits seit Mitte dieses Jahres beendet.

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GASAG beliefert auch weiterhin die Hauptstadt mit Gas

Der Erdgasbezug des Landes Berlin wird auch weiterhin von der GASAG bestritten. Neben Berlin versorgt die GASAG auch die beiden anderen Stadtstaaten Hamburg und Bremen. Ab 2018 wird die GASAG jährlich nahezu eine Mrd. Kilowattstunden (kWh) an Erdgas und Bio-Erdgas an die Abgabestellen Berlin liefern. Das Unternehmen hatte das Vergabeverfahren für sich entschieden.

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Berliner Stadtwerke bauen Mieterstrom-Solaranlage in Mitte

Die Berliner Stadtwerke GmbH installieren auf den Dächern der Wohnungsgenossenschaft Mollstraße eG in Berlin-Mitte mit 248 Wohnungen solare Mieterstrom-Anlagen. Für die Stadtwerke ist es die erste Photovoltaikanlage im Zentrumsbezirk sowie jeweils das erste Mieterstromprojekt mit einer Berliner Genossenschaft und mit Genehmigung der Denkmalschutzbehörde.

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Klimaschutzprojekt „Klimaneutral Leben in Berlin“ startet im Dezember

Für das vom Bundesumweltministerium (BMUB) geförderte Klimaschutzprojekt „Klimaneutral Leben in Berlin“ sucht das PIK Potsdam Institut für Klimafolgenforschung e.V. 100 Berliner Haushalte, die ihren CO₂-Fußabdruck um 40 Prozent reduzieren wollen. Wissenschaftlich werden die Haushalte vom PIK begleitet und von Berliner Unternehmen und Organisationen unterstützt.

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„Berlin spart Energie“: Aktionswoche erfolgreich durchgeführt

Die Aktionswoche „Berlin spart Energie“, die im Oktober berlinweit stattfand, ist mit einem Informationstag im neuen Informations- und Kompetenzzentrum für nachhaltiges Bauen des Bundesumweltministeriums (BMUB) zu Ende gegangen. Eine Woche lang haben über 60 zentrale Institutionen der Berliner Energiewende einen guten Gesamtüberblick darüber gegeben, was die Hauptstadt leistet, um das Klimaneutralitätsziel für 2050 zu erreichen.

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Bauen, Wohnen und Sanieren

Forderungskatalog von Verbändebündnis für bezahlbares Bauen und Wohnen

Neue Impulse für energieeffizientes und bezahlbares Bauen und Wohnen fordert ein Verbändebündnis von den Parteien im Rahmen der laufenden Sondierungsgespräche. Das Bündnis, bestehend aus Verbraucherzentrale Bundesverband, Deutschem Mieterbund, Deutscher Umwelthilfe, Bund der Energieverbraucher, Naturschutzbund Deutschland, co2online und Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker Bundesverband formuliert in ihrem Aufruf zentrale Punkte.

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Neuer Heizspiegel erschienen

Verbraucher in Deutschland haben im vergangenen Jahr im Schnitt 800 Euro Heizkosten gezahlt. Die Spannbreite ist allerdings groß. Grund dafür ist der energetische Zustand des jeweiligen Gebäudes. Das zeigt der „Heizspiegel für Deutschland 2017“, den die co2online gGmbH im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMUB) und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V. (DMB) veröffentlicht hat.

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Mini-Photovoltaikanlagen: Norm für sicheren Betrieb in Sicht

Wie der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. mitteilt, steht in Sachen Mini-Photovoltaikanlagen der Veröffentlichung einer Nationalen Vornorm DIN VDE V 0100-551-1 (VDE V 0100-551-1) nichts mehr im Weg.

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Borderstep-Studie ProSHAPE: dezentrales Energiemanagement im mehrgeschossigen Wohnungsbau

Die Digitalisierung in Wohnungs- und Energiewirtschaft schreitet voran, bietet Effizienzgewinne und steigert den Komfort. Mit dem Projekt ProSHAPE@Connected Energy hat unter Koordination des Borderstep Instituts ein Konsortium aus Forschung und Unternehmen ein Konzept zur Umsetzung dezentraler Energieversorgung im Geschosswohnungsbau erarbeitet. Mit einem Steuerungsansatz und Geschäftsmodellen soll das dezentrale Energiemanagement auch im Quartier genutzt werden.

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BPIE: Mehr als 97 Prozent der europäischen Gebäude sind sanierungsbedürftig

Eine Untersuchung der Gebäudeausweis-Datenbanken in ganz Europa des Buildings Performance Institute Europe (BPIE) zeigt, dass nur 2,5 Prozent des Gebäudebestands die Effizienzklasse A erreichen. 97,5 Prozent der bestehenden Gebäude müssten hingegen energieeffizient saniert werden. Die bisherige Annahme, dass 75 Prozent der Gebäude ineffizient sind, ist dementsprechend obsolet.

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Weltklimakonferenz: Stromspar-Check gewinnt „Social Innovation”-Preis von Ashoka und der Schneider Electric Foundation

Als gelungenes Beispiel für soziale Innovation bei der Bekämpfung von Energiearmut wurde am 13. November das bundesweite Projekt Stromspar-Check Kommunal während der Weltklimakonferenz in Bonn von der Initiative Ashoka und der Schneider Electric Foundation ausgezeichnet.

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Energiedaten, -studien und -statistiken

IASS-Studie misst Zufriedenheit der Deutschen mit der Energiewende

Ein Großteil der Deutschen steht der Energiewende positiv gegenüber. Dies ergab eine sozialwissenschaftliche Studie des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS). Die Analyse misst darüber hinaus, für wie gerecht die Deutschen die Energiewende halten. Zwei Drittel der Befragten sehen allerdings eine soziale Schieflage. Den politischen Parteien stellen die Deutschen ein schlechtes Zeugnis aus und fordern mehr staatliche Verantwortung.

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Erderwärmung: Analysen warnen vorm Verfehlen der Reduktionsziele

Zwei kürzlich veröffentlichte Studien der UN und der Stanford-Universität zweifeln die Erreichung der Pariser Klimaschutzziele und die Finanzierbarkeit einer internationalen Energiewende an. Die Pariser Klimaschutzziele lassen sich nach Einschätzung der UN selbst bei Einhaltung aller Klimaschutzzusagen nicht einhalten. Das zeigt der UN Environment „Emissions Gap Report 2017“. In einer weiteren Studie haben Forscher der Stanford-Universität die in Paris vereinbarten Ziele einer Begrenzung der Erderwärmung hinsichtlich der internationalen Finanzkapazitäten analysiert und hegen Zweifel an der Umsetzbarbarkeit der notwendigen Maßnahmen.

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AGEB prognostiziert 2017 steigenden Energieverbrauch

Für das Jahr 2017 rechnet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) mit einem leicht steigenden Energieverbrauch in Deutschland. In den vergangenen neun Monaten des Jahres lag der Verbrauch bei einem Plus von rund 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In der Prognose für das Gesamtjahr liegt der voraussichtliche Zuwachs des Energieverbrauchs bei etwa einem Prozent. Erdgas, erneuerbare Energien und Mineralöl legen zu. Als Gründe für den Verbrauchszuwachs gibt die AGEB die kältere Witterung sowie die gute konjunkturelle Lage an.

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Großer Teil der deutschen Wirtschaft fordert mehr Umweltschutz

52 Unternehmen und Verbände haben sich für eine ambitionierte Klimapolitik in der kommenden Legislaturperiode ausgesprochen. Unter dem Motto „Für Innovationen und Investitionssicherheit“ werben die Organisationen für Klimaschutz als zentrale Aufgabe der nächsten Bundesregierung. Es bedürfe in Deutschland aber einer überzeugenden Umsetzungsstrategie, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.

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Veranstaltungen

17.11.2017: Wohnungslüftung nach DIN 1946-6

Die DIN 1946-6 Lüftung von Wohnungen ist seit 2009 in der Anwendung und die Erstellung von Lüftungskonzepten ist eine Leistung, die zwischenzeitlich zu den zu erbringenden Leistungen eines Sachverständigen gehört, wenn Förderprogramme der KfW in Anspruch genommen werden. In der Praxis kommt es jedoch weiterhin zu Diskussionen, wie genau so ein Lüftungskonzept aussieht und was für Möglichkeiten der Planer hat. Das Seminar zeigt anhand der anzuwendenden Normen und Verordnungen wie bei der Erstellung von Lüftungskonzepten vorzugehen ist und welche Regeln hierzu angewendet werden können. Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf den Anwendungsbeispielen, an denen die unterschiedlichen Möglichkeiten von Lüftungskonzepten und Lüftungssystemen gezeigt werden.

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20.11.2017: dena-Kongress

Der Umbau des Energiesystems ist angestoßen. Klar ist: Märkte und Geschäftsfelder aller Sektoren müssen sich völlig neu erfinden. Integrativ denken, heißt die Devise. Doch welche verbindenden Infrastrukturen, Technologien und Rahmenbedingungen brauchen wir, damit die Integrierte Energiewende eine runde Sache wird?

Sprechen Sie mit Experten und Entscheidern über die optimale Umsetzung der Integrierten Energiewende.

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23.11.2017: Gesprächskreis der Umweltbeauftragten

Der Gesprächskreis der Umweltschutzbeauftragten der IHK Berlin informiert Unternehmer über Neuigkeiten im Umweltrecht, präsentiert Tipps für die Praxis im Arbeitsalltag und diskutiert aktuelle Fragen der Umweltpolitik in Berlin.

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29.11.2017: Lichtplanung mit LED-Technik

Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen und technischen Eigenschaften der LED-Lichttechnik kennen. Sie wissen im Anschluss an das Seminar um die Möglichkeiten bei Planung und Einsatz von LED-Beleuchtung. Sie kennen außerdem die wichtigsten Kriterien und Fallstricke, die beim Einsatz von LED-Systemen zu beachten sind.
Das Seminar richtet sich vor allem an Architektinnen und Architekten, Innenarchitektinnen und Innenarchitekten mit Interesse am Thema Licht in der Architektur. Der besondere Fokus liegt auf der LED-Technik.

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05.12.2017: degewo Zukunftshaus – die Technik

Das degewo Zukunftshaus ist ein Modellprojekt mit einem Gesamtkonzept für „Eigen-Energie“ aus technischer, wirtschaftlicher und wohnungswirtschaftlicher Sicht. Ansporn für das Projekt ist das Energie-Szenario 2050 der Bundesregierung: Sukzessive wird der Energiebedarf aus erneuerbaren Energien gesteigert. Hierfür unerlässlich sind die Minimierung des Heizwärmebedarfs und die dezentrale Erzeugung und der direkte Verbrauch von Strom und Wärme vor Ort. degewo geht mit dem Zukunftshaus sogar noch über den Zielkorridor der Bundesregierung hinaus und strebt eine 100 prozentige Abdeckung mit erneuerbarer Energie an. Im Mittelpunkt steht die neuartige Verknüpfung innovativer Technologien zur Energieerzeugung, -speicherung, Steuerung und Energieverteilung.

Bei dem Objekt handelt es sich um das im Jahr 1954 erbaute Mehrfamilien-haus in der Havensteinstraße 20/22 im Berliner Stadtteil Lankwitz (Steglitz-Zehlendorf). Das Haus hat 64 Wohnungen und acht Stockwerke auf einer Wohnfläche von insgesamt 3.626 m².

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06.12.2017: Podiumsdiskussion zum Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm & nachhaltiger Jahresausklang 2017

Die Rot-Rot-Grüne Regierung hat sich beim Thema Klimaschutz viel vorgenommen. Dennoch ist es bis heute nicht gelungen, im Abgeordnetenhaus abschließend über das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK) zu entscheiden.
Wir möchten mit den energiepolitischen Sprechern der Regierungsfraktionen die aktuelle Situation bezüglich der Beschlussfassung zum BEK klären und laden herzlich ein.

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