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16.02.18 Nachricht Bauen und Wohnen

BEE-Studie veröffentlicht

Energetische Anforderungen verteuern Wohnungsbau kaum

Wie ein aktuelles Gutachten des Instituts für technische Gebäudeausrüstung GmbH (iTG Dresden) im Auftrag des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE) zeigt, ist Energieeffizienz kein Kostentreiber für bezahlbaren Wohnungsbau in Deutschland.

Laut Gutachten war das Gebäudeenergierecht in den Jahren 2000 bis 2014 lediglich für sechs der insgesamt 36 Prozent Baukostensteigerungen verantwortlich. Der überwiegende Teil von 30 Prozent der Kosten war die Folge anderer Anforderungen an Gebäude. Mit der EnEV 2016 stiegen die Investitionen in energiebedingte Bauteile maximal noch einmal um rund drei Prozent, heißt es darin weiter.

Der entscheidende Engpassfaktor für mehr bezahlbaren Wohnungsneubau in vielen Regionen und Städten ist nach Angaben des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung nicht das Energierecht, sondern der Mangel an geeigneten Flächen sowie die mangelnde Bebauung vorhandener Grundstücke. Zudem hat die ARGE Kiel weitere 41 nicht energiebedingte Faktoren identifiziert, die zum Preisanstieg der vergangenen Jahre beigetragen haben.

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