Berliner ImpulsE

07.06.19 Nachricht Energiewirtschaft und Erneuerbare

Statistisches Bundesamt

Erneuerbare beim Heizen an der Spitze

Von den 107.200 im Jahr 2018 neu errichteten Wohngebäuden werden 66,6 Prozent mit erneuerbaren Energien beheizt. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) sind sie in 47,2 Prozent von ihnen die primär eingesetzte Energiequelle.

Mit dem Programm soll schnell und zielgerichtet der Ersatz von Ölheizungen durch energieeffiziente und CO₂-einsparende Technik unterstützt werden – möglichst mit erneuerbaren Energien, beispielsweise durch Wärmepumpen, Holzpelletkessel oder Solarthermie.

Eigentümer von Wohngebäuden können künftig bei der IBB Zuschüsse für den Austausch ihrer alten Heizung beantragen. Gefördert werden außerdem energetische Beratungen zu Gebäudesanierung und Energieeinsparung. Für den Einsatz erneuerbarer Energien setzt das Programm zusätzlich finanzielle Anreize.

Für die Förderung stellt der Senat zum Doppelhaushalt 2020/2021 bis zu sechs Mio. Euro zur Verfügung. Damit könnte der Austausch von mindestens 1.200 Heizungen auf erneuerbare Energieträger gefördert werden.

Bei voller Wirkung des Programms und mit Umstellung komplett auf regenerative Energien könnten rund 30.000 t CO₂-Emissionen eingespart werden, hofft das Land. Bis 2050 sollen laut Berliner Klimaschutzprogramm (BEK) mindestens 85 Prozent der berlinweiten CO₂-Emissionen gegenüber 1990 eingespart werden.

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