Berliner ImpulsE

05.06.19 Nachricht Energiewirtschaft und Erneuerbare

Berliner Stadtwerke und Tempelhof-Schöneberg

PV-Paket für sechs Immobilien

Auf fünf Schulen und einem Dienstgebäude in Tempelhof-Schöneberg installieren, warten und unterhalten die Berliner Stadtwerke noch in 2019 PV-Anlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 385 kWp. Damit ist Tempelhof-Schöneberg der dritte Berliner Bezirk, der ein Paket zur Errichtung von Solaranlagen auf bezirkseigenen Dächern mit den Stadtwerken vereinbart.

Nachdem in den vergangenen Wochen PV-Pakete mit den Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg mit insgesamt 13 Anlagen und einer zu installierenden Gesamtleistung von 666 kWp vertraglich vereinbart wurden, kommt jetzt ein weiteres Paket mit Tempelhof-Schöneberg dazu. Damit sind nun mit drei Bezirken 19 Anlagen mit zusammen 1,05 MWp geplant, was einer Modulfläche von 8.500 m² entspricht.

Das Prinzip dieser PV-Pakete ist wie folgt: Die Berliner Stadtwerke installieren, warten und unterhalten die Anlagen, die so bemessen werden, dass zwischen 83 und 97 Prozent des erzeugten Stroms auch in dem Gebäude verbraucht wird. Das jeweilige Bezirksamt verpachtet Dächer für einen symbolischen Betrag und pachtet im Gegenzug die PV-Anlage. Die Anlagen kosten somit den Bezirksämtern kein Geld. In der Regel laufen diese Verträge über 25 Jahre.

Die PV-Anlagen in Tempelhof-Schöneberg werden auf vier Grundschulen – der Werbellinsee-, der Marienfelder, der Carl-Sonnenschein- und der Grundschule im Taunusviertel – sowie auf der Carl-Zeiss-Oberschule und auf dem Haus der Gesundheit errichtet.

Weiterführende Informationen

‹ zurück