Berliner ImpulsE

31.10.18 Nachricht Bauen und Wohnen

Energieeffizienz in Nichtwohngebäuden

dena empfiehlt branchenspezifische Lösungen

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) empfiehlt branchenspezifische Lösungen zur Verbesserung der Energieeffizienz in Nichtwohngebäuden. Grundlage sind vier Analysen der dena zu Handels-, Büro- und Hotelimmobilien sowie kommunalen Gebäuden.

Aktuell wird in den verschiedenen Branchen vor allem in Technikmaßnahmen wie beispielsweise in Beleuchtung oder Kältetechnik investiert, die sich schnell rechnen. Weitere Ansätze zur Steigerung der Energieeffizienz von Nichtwohngebäuden finden nur vereinzelt statt.

Die Unterschiedlichkeit der Branchen muss sich stärker in Politik, Information, Beratung und Förderung niederschlagen, fordert die dena. So sind zum Beispiel im Einzelhandel die Hemmnisse für Energieeffizienz vor allem die mangelnden Ressourcen bei den KMU-Händlern sowie das Nutzer-Investor-Dilemma. Fehlendes Know-how und fehlende Zeit in Kombination mit schwierigen Finanzierungsbedingungen prägen hingegen die Rahmenbedingungen für Energieeffizienz in der Hotelbranche. Im Bürosegment spielt Energieeffizienz im Vergleich zur Lage kaum eine Rolle. Das Nutzer-Investor-Dilemma ist ein weiterer Grund für den geringen Stellenwert von Energieeffizienz, so die dena. Die öffentliche Hand und insbesondere die Kommunen können ihrer Vorbildrolle für Energieeffizienz und Klimaschutz nicht gerecht werden, weil vor allem personelle Ressourcen, zum Teil auch Finanzmittel, fehlen.

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