Berliner ImpulsE

16.10.19 Nachricht Energie- und Klimapolitik Bund

Gegen ungeplante Wechselwirkungen

dena empfiehlt Ideenschmieden für Generationenprojekt Klimaschutz

Für die an der „Ideenschmiede Effiziente CO2-Bepreisung“ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) beteiligten Stakeholder sind die Klimaziele 2030 nicht allein durch eine CO2-Bepreisung erreichbar. Das geht aus dem nun veröffentlichten Abschlussbericht hervor.

Die 20 Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft halten verstärkende Maßnahmen insbesondere in den Sektoren Wärme und Verkehr für notwendig. Wegen der umfangreichen bestehenden Regulierungen in diesen beiden Sektoren besteht ihrer Ansicht nach das Risiko, dass ungeplante Wechselwirkungen auftreten oder die Wirkung einer CO2-Bepreisung allein begrenzt bleiben würde. 

In der „Ideenschmiede Effiziente CO2-Bepreisung“ wurden die wesentlichen Elemente der verschiedenen CO2-Bepreisungsmodelle mit Fokus auf wirksame Emissionsminderung, Kosteneffizienz, regulatorische Zielkonflikte, gesellschaftliche Akzeptanz und politische Machbarkeit diskutiert. Ziel war es, Vorschläge zur Konkretisierung der CO2-Bepreisung und zur Weiterentwicklung der energie- und klimapolitischen Regelungen im weiteren Gesetzgebungsprozess zu erarbeiten. Für die Ausgestaltung der aktuell geplanten und in Zukunft zu identifizierenden Maßnahmen empfiehlt die dena ebenfalls einen begleitenden Stakeholderprozess. So würden ungeplante Wechselwirkungen vermieden und eine breite gesellschaftliche Akzeptanz für das Generationenprojekt Klimaschutz gewährleistet.

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