Berliner ImpulsE

07.06.18 Nachricht Forschung & Innovationen

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

Stromspeicher kein Engpass für Energiewende

Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) wird die Energiewende nicht an Stromspeichern scheitern. So zeigen eine Vielzahl etablierter Studien und eigene Berechnungen, dass der weitere Ausbau fluktuierender erneuerbarer Energien keinen übermäßigen Stromspeicherbedarf mit sich bringen muss, schreiben die Wissenschaftler.

Der Speicherbedarf lässt sich insbesondere durch eine moderate temporäre Abregelung der Erzeugungsspitzen von Windkraft- und Solaranlagen erheblich reduzieren. Im Zusammenhang mit einer verstärkten Sektorenkopplung können darüber hinaus neue flexible Verbraucher in Kombination mit nachgelagerten anderen Energiespeicherformen den Bedarf an Stromspeichern weiter senken.

Gleichwohl halten die Autoren auch weiterhin die Förderung von Forschung und Entwicklung bei Speichertechnologien im Kontext der Energiewende für sinnvoll, um weitere Kostensenkungspotenziale zu erschließen. Dies gelte auch für die aus klimapolitischer Sicht wichtige Sektorenkopplung im Wärme- und Mobilitätsbereich.

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