Berliner ImpulsE

25.04.18 Nachricht Bauen und Wohnen

BuVEG-Studie

Energetische Sanierung als Jobmotor

Laut einer im Auftrag des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG) durchgeführten Studie können über 280.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, wenn bis 2050 der Gebäudebestand energetisch modernisiert sowie energieeffizient neu gebaut wird.

Diese Zahlen hat das Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München (FIW) errechnet. Demnach würden bei einer zur Erreichung der Klimaschutzziele erforderlichen Erhöhung der Sanierungsquote auf circa 1,6 Prozent jährlich etwa 215.000 Arbeitsplätze im Bereich der energetischen Sanierung und weitere 67.000 Arbeitsplätze im Neubau von energieeffizienten Gebäuden entstehen.

Der Ausbau wird überwiegend von kleinen und mittleren Betrieben gestemmt, so der BuVEG. Besonders diese Betriebe stellen aber nur dann zusätzliche Mitarbeiter ein, wenn die politischen Rahmenbedingungen stimmen und die wirtschaftliche Entwicklung planbar ist.

Der Verband fordert deshalb von der Bundesregierung, zügig die steuerliche Förderung der energetischen Sanierung zu verbessern und Fördermaßnahmen zu vereinfachen.

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