Berliner ImpulsE

04.10.19 Nachricht Energie- und Klimapolitik Bund

Forderung an Bund und Länder

Weniger Heizenergie, mehr Klimaschutz

Bund und Länder müssen sich schnell über die steuerliche Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen sowie das Gebäudeenergiegesetz verständigen. Das fordert der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands e.V. (eaD).

Darüber hinaus muss die dringend notwendige Erneuerung von Heizanlagen zügig umgesetzt werden, sodass 2020 die geplante Prämie zum Austausch von Ölheizungen mit einem Förderanteil von 40 Prozent in Kraft treten kann, so der eaD.

Angesichts der langen Investitionszyklen bei technischen und baulichen Maßnahmen müssen die neuen und erweiterten Anreizsysteme schnell auf den Weg gebracht und regelmäßig nachjustiert werden. Nur so sei ein klimaneutraler Gebäudebestand bis 2050 möglich.

Der eaD bezweifelt allerdings, dass die im „Klimaschutzplan 2030“ vorgesehenen Maßnahmen für den Gebäude- und den Verkehrsbereich sowie den Ausbau erneuerbarer Energien ausreichen werden, um die Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen zu erreichen.

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