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04.09.19 Nachricht Bauen und Wohnen

DIW-Wärmemonitor

Heizenergieverbrauch 2018 gestiegen

Laut „Wärmemonitor 2018“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin) haben die deutschen Privathaushalte im Jahr 2018 klima- und witterungsbereinigt rund zwei Prozent mehr Heizenergie verbraucht als im Vorjahr.

Aufgrund stagnierender Energiekosten haben sie auch entsprechend mehr bezahlt.

Die DIW-Ökonomen haben errechnet, dass der Heizenergiebedarf pro Quadratmeter seit 2015 um rund sechs Prozent gestiegen ist und nun sogar wieder das Niveau des Jahres 2010 übersteigt.

Zugleich lag er im Westen 2018 um gut sieben Prozent höher als im Osten. Nach Bundesländern ist der Bedarf im Saarland am höchsten und in Mecklenburg-Vorpommern am niedrigsten. Das liegt laut DIW Berlin auch daran, dass in den Jahren nach der Wende sehr viele Mehrfamilienhäuser in den neuen Bundesländern energetisch saniert wurden.

Der Wärmemonitor basiert auf Heizkostenabrechnungen von 300.000 Mehrfamilienhäusern in Deutschland, erstellt vom Energiedienstleister ista Deutschland GmbH. Erstmals wurden für einen Teil der Gebäude auf Basis von Energieausweisen die langfristige Entwicklung bei der energetischen Sanierung von Wohngebäuden untersucht.

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