Berliner ImpulsE

26.04.18 Nachricht Bauen und Wohnen

KfW

Neue Förderkonditionen für Wohngebäude

Für die zentralen Förderprogramme für Wohngebäude gelten neue Regelungen, die eine erhebliche Verschlechterung der Konditionen beinhalten.

Zentrale Änderungen sind:

Einstellung der 20-jährigen Zinsbindung (Programm 153)

Das 20-jährige Zinsbindungsangebot entfällt. Es wird weiterhin eine 10-jährige Zinsbindung mit unveränderten Kreditlaufzeitvarianten angeboten.

Einführung einer Vorfälligkeitsentschädigung für außerplanmäßige Tilgungen (Programme 151/152, 153)

Für außerplanmäßige Tilgungen wird eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnet. Es sind nur vollständige Kreditrückzahlungen möglich. Vor dem 17. April 2018 beantragte Darlehen behalten ihre kostenfreien Sondertilgungsrechte.

Reduzierung der bereitstellungsprovisionsfreien Zeit auf sechs Monate (151/152, 153)

Die bereitstellungsprovisionsfreie Zeit wird auf sechs Monate reduziert. Für nicht abgerufene Kreditbeträge wird nach sechs Monaten – gezählt ab dem Zusagedatum der KfW – eine Bereitstellungsprovision berechnet.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche technische Neuerungen bei Technischen Mindestanforderungen. Diese betreffen unter anderem

  • die Nachweisführung zu einem KfW-Effizienzhaus,
  • Anforderungen und Referenzwerte für Lüftungsanlagen,
  • Referenzwerte für Bauteile,
  • Verfahrensklarstellungen zum hydraulischen Abgleich, Betriebsweisen von Brennwertkesseln etc.

Die Regelungen gelten nur für Wohngebäude. Die Förderprogramme für Nichtwohngebäude (Programme 276, 277, 278) bleiben hiervon unberührt.

Weiterführende Informationen

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