Berliner ImpulsE

30.10.19 Nachricht Bauen und Wohnen

Wegen kälterer Witterung

Prognose: Heizkosten werden 2019 steigen

Die co2online gGmbH prognostiziert für 2019 steigende Heizkosten. In Häusern mit Erdgasheizung könnten sie um rund fünf Prozent steigen, bei Fernwärme um sechs Prozent, bei Wärmepumpen um drei Prozent.

Die Heizkosten von ölbeheizten Häusern werden trotz leicht sinkender Heizölpreise voraussichtlich auf dem hohen Niveau von 2018 bleiben. Grund für die Entwicklung ist die etwas kältere Witterung. 

Wie der der Heizspiegel 2019 von co2online, Deutschem Mieterbund e. V. (DMB) und dem Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) zeigt, zahlten Bewohner in energetisch schlechteren Häusern mit im Schnitt 980 Euro mehr als doppelt so viel wie Bewohner in energetisch guten Häusern (470 Euro).

Heizöl ist der einzige Energieträger, bei dem die Preise im vergangenen Kalenderjahr deutlich gestiegen sind. In der 70 Quadratmeter großen Vergleichswohnung mit Heizöl-Zentralheizung zahlten Bewohner im Schnitt 845 Euro und damit 95 Euro mehr als im Jahr zuvor. Die durchschnittlichen Kosten in der Vergleichswohnung mit Erdgas-Zentralheizung sanken auf 700 Euro (–50 Euro). Bei Fernwärme waren es 860 Euro (–35 Euro). In Häusern mit Wärmepumpe, die im Heizspiegel erstmals berücksichtigt wurden, wurden 685 Euro fällig.

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