Berliner ImpulsE

10.12.18 Nachricht Bauen und Wohnen

Quartier Weissensee

KfW-40 Wohngebäude in Holzbau mit sozialen Einrichtungen

Deutschlands größte Holzbausiedlung ist ein Beitrag zum nachhaltigen Bauen. Neben KfW 40 Standard ist die Gesamtgebäudeenergiebilanz von Bedeutung. Soziale Einrichtungen im Quartier, wie etwa ein Schwimmbad, eine Kiezküche und ein Kindergarten, sorgen für das richtige Miteinander.

Auf der Basis der Idee, ein soziales und nachhaltiges, funktionsgemischtes Stadtquartier im Herzen Berlins zu schaffen, entstand das Konzept von Wohnhäusern für rund 250 Menschen und Räume für genossenschaftliches und nachbarschaftliches Leben, angereichert um öffentliche Angebote für den Kiez. Die kleine Siedlung aus fünf Häusern mit jeweils vier bis fünf Geschossen entsteht auf der ehemaligen Erweiterungsfläche eines angrenzenden jüdischen Friedhofs in Berlin-Weißensee. Ziel war es, das Quartier als Stadtmodell für soziales Miteinander zu entwickeln und einen Beitrag zu leisten zu einer lebendigen und lebenswerten Nachbarschaft mit vielfältigen und auch erschwinglichen Wohnungsangeboten. Ein besonderes Augenmerk liegt deswegen auf Gemeinschaftsflächen und Kommunikationszonen – sowohl für Austausch und Begegnung in den Gebäuden als auch im Freiraum.

Ein zentrales Anliegen der Bauherren ist der Wunsch, diese Idee des Stadtquartier in einer nachhaltigen architektonischen Lösung umzusetzen. Mit insgesamt rund 12.000m2 Nutzfläche in fünf Häusern ist das Quartier in Weissensee die derzeit größte Holzbausiedlung Deutschlands. Die Häuser mit 113 Wohneinheiten werden im KfW 40 Standard errichtet und setzen auf Holz als ein zentrales Baumaterial.

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