Berliner ImpulsE

08.08.19 Nachricht Energie- und Klimapolitik International

Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme

IPCC nennt Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung

Der Weltklimarat (IPCC) zeigt in einem Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme substanzielle Risiken für die Lebensgrundlagen auf unserem Planeten auf. Zugleich nennt er Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung.

Angesichts der starken Belastung der Land-Ökosysteme durch den Klimawandel könnten laut IPCC nur schnelle und entschlossene Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen im Landsektor kurzfristig soziale und wirtschaftliche Vorteile und langfristig Chancen für eine klimaresiliente Entwicklung bringen. Dazu gehören nachhaltiges Land- und Forstmanagement, die Verringerung von Nahrungsmittelverschwendung und weniger ressourcenintensive Ernährungsweisen.

Laut Bericht gehen fast ein Viertel der aktuellen menschengemachten Treibhausgasemissionen auf die Landnutzung zurück, darunter Forst- und Landwirtschaft. Da knapp 30 Prozent der anthropogenen CO2-Emissionen von Vegetation und Böden gebunden werden, wirkt die Landbiosphäre zugleich als natürliche Treibhausgassenke.

Mit zunehmender globaler Erwärmung sind negative Auswirkungen unter anderem auf Ernteerträge, Nahrungsmittelversorgung, Nahrungsmittelpreise und Wasserverfügbarkeit zu erwarten.

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