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Studie des Global Carbon Project: CO2-Ausstoß steigt immer weiter

Laut einer Studie des Forschungsverbunds Global Carbon Project ist der weltweite CO2-Ausstoß 2018 auf Rekordniveau gestiegen. Hauptgrund dafür sei der höhere Verbrauch von Öl und Gas.

Doch auch der Einsatz von Kohle als Energieträger 2018 ist gestiegen. Die Klimaexperten des Global Carbon Project rechnen für diese Jahr mit einem Anstieg der Emissionen zwischen 1,8 und 3,7 Prozent. 

Um gegenzusteuern, reicht der Ausbau erneuerbarer Energien demnach nicht aus. Den Wissenschaftlern zufolge muss das Bestreben, auf fossile Energien zu verzichten, auf die ganze Wirtschaft erweitert werden. Denn der Energiebedarf für Autos und LKW, Luftfahrt und Schiffsverkehr wächst schneller, als erneuerbare Energien bei der Stromerzeugung ausgleichen können. 

Der Weltklimarat (IPCC) hatte in einem Sonderbericht China und Indien als Haupttreiber des Emissionsanstiegs genannt. Auch wenn die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen dort wächst, steigt der Energiebedarf insgesamt noch mehr.