Berliner ImpulsE

16.01.15 Nachricht Bauen und Wohnen

DBU setzt auf energie- und ressourceneffizientes Sanieren im Bestand

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) will ressourcensparendes Bauen und Wohnen fördern. Die Baubranche verbrauche als Wirtschaftsbereich in Deutschland die meisten Rohstoffe, habe zugleich aber auch große Potenziale, Ressourcen einzusparen, etwa durch das energieeffiziente Sanieren des Baubestandes.

 

Neubauten belasteten die Umwelt stärker als vergleichbare Erneuerungen im Bestand. Deshalb müsse eine nachhaltige Baupolitik zukünftig noch viel stärker auf die möglichst langfristige Nutzung vorhandener Gebäude abzielen, forderte DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann auf der Messe „Bau“. Schließlich würden im Bauwerksbestand rund 50 Mrd. Tonnen mineralischer Rohstoffe wie Kalk, Gipsstein, Kies, Sand oder Ton „lagern“.

Die DBU fördere jedoch auch energie- und ressourcenschonende Neubauprojekte. Wichtig sei hier z.B. das Wiederverwenden gebrauchter Bauteile, das Verbauen von Recycling-Beton und nachwachsender Rohstoffe wie Holz, Hanf oder Zellulosefasern. Ziel sei ein hochwertiges Recycling.

Beispiele zeigt die anlässlich der Messe „Bau“ neu aufgelegte Broschüre „Bauen und Wohnen – ressourcenschonend und energieeffizient“. Sie kann online bestellt werden.

Meldung des DBU
Bestellmöglichkeit der DBU-Broschüre

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