Berliner ImpulsE

26.02.15 Nachricht Bauen und Wohnen

Studie von Zukunft ERDGAS zeigt großes Potenzial der CO2-Reduktion im Gebäudebestand

Zukunft ERDGAS hat auf der Messe E-world in Essen eine neue Studie zum Thema CO2-Einsparpotenzial im Gebäudebestand vorgestellt. Basierend auf einer Hochrechnung von 724 gebäudeindividuellen Sanierungsfahrplänen, zeigt die Studie dass im vermieteten Mehrfamilienhausbestand eine Emissionsreduktion von rund zwei Dritteln bis 2050 im Vergleich zu 1990 möglich ist.

Laut Dr. Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS e.V. seien die Ergebnisse nicht nur wünschenswert, sondern auch realistisch, da sie sich auf komplexe und realitätsnahe Grundlagen stützen, wobei nur solche Maßnahmen berücksichtigt worden seien, die auch für Vermieter und Mieter finanzierbar und damit umsetzbar sind.

Als zentralen Punkt für die Erreichbarkeit des ausgerufenen Potenzials nennt die Studie effizientes Heizen. Bei einem Großteil der untersuchten Einzelfahrpläne stehe die Modernisierung der Heizungsanlage im Vordergrund, also die Verbesserung der Heiztechnik oder der Wechsel zu einem vorteilhaften Energieträger. 60 Prozent der Klimaentlastung im Bestand fänden im Wärmebereich statt.

Erdgas ist heutzutage bereits der wichtigste Energielieferant und werde seine Stellung künftig weiter ausbauen. 2050 würden laut Studie etwa zwei Drittel der Wohnungen mit Erdgas beheizt, in 75 Prozent käme dabei sogar Bio-Erdgas zum Einsatz. Eine Kombination mit Solarthermie fände in rund 43 Prozent der Wohnungen statt.

Meldung des Portals Zukunft ERDGAS

‹ zurück