Berliner ImpulsE

25.02.15 Nachricht Bauen und Wohnen

HWWI Studie

Wirtschaftliche Potenziale von Power-to-Heat-Technik herausgestellt

Eine vom Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) beauftragte und vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) durchgeführte Studie zeigt: mit Power-to-Heat-Technik könnten zukünftig Millionen deutsche Haushalte von der Energiewende finanziell profitieren und gleichzeitig zur Stromnetzstabilität beitragen.

Mit Power-to-Heat Technik ausgestattet und an den Strommarkt angeschlossen, könnten Hybridheizungen in Zukunft überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien aufnehmen, in Wärme umwandeln und speichern. So könnten regionale Angebotsspitzen von ansonsten abgeregeltem Strom aufgenommen werden, sowie lange leitungsbelastende Transportwege entfallen. Die im Pufferspeicher des Heizsystems gespeicherte Wärmeenergie kann dann zur Trink- und Heizungswassererwärmung genutzt werden.

Laut der Studie könnten sich die Kosten einer Power-to-Heat-Modernisierung von Gas- oder Ölheizung in Höhe von rund 1800 Euro bereits nach neuneinhalb Jahren amortisieren. Dies ergibt sich durch die eingesparten Brennstoffkosten und eine Vergütung der Bereithaltung von negativer Regelleistung zur Stabilisierung der Stromnetze, erklärt Studienleiter Prof. Dr. Bräuninger.

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