Berliner ImpulsE

05.05.15 Nachricht Industrie und Gewerbe

Initiative „mehrwert Berlin“

Öffentliche Unternehmen Berlins schaffen Mehrwert für Energiewende

Die 15 in der Initiative „mehrwert Berlin“ kooperierenden öffentlichen Unternehmen haben seit 2010 ihre Energieverbräuche um durchschnittlich vier Prozent und den CO2-Ausstoß um über sechs Prozent pro Jahr reduziert.

Der CO2-Ausstoß ist damit auf unter eine Mio. t pro Jahr gesunken. Rückgänge habe es sowohl beim Verbrauch von Wärmeenergie (Heizung, Warmwasserbereitung) als auch beim Strom- und Kraftstoffverbrauch gegeben, meldet die Initiative.

Zu der 2009 gegründeten Initiative gehören unter anderem alle Berliner kommunalen Wohnungsbaugesellschaften. Die „mehrwert“-Unternehmen hätten in den letzten vier Jahren zusammen mehrere 100 Mio. Euro in Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen investiert. Beispiele dafür seien unter anderem die energetische Modernisierung von Großsiedlungen im Märkischen Viertel, der Gropiusstadt und in Berlin-Buch durch die GESOBAU, die degewo und die HOWOGE.

Weitere Maßnahmenbeispiele seien der Neubau der Linie A des Müllheizkraftwerkes Ruhleben durch die Berliner Stadtreinigung (BSR), die Errichtung von Windrädern auf dem Gelände der Kläranlage Schönerlinde der Berliner Wasserbetriebe (BWB) sowie die Sanierung von drei Schwimmhallen der Berliner Bäderbetriebe (BBB).

Zu den Maßnahmen gehörten außerdem Solarfähren der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die Erneuerung von Kühltürmen bei der Investitionsbank Berlin (IBB) oder die Installation von BHKW durch die Gewobag. Auch der Einkauf von 100-prozentigem Ökostrom durch Vivantes habe die Klimabilanz des Landes Berlin verbessert.

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