Berliner ImpulsE

07.05.15 Nachricht Bauen und Wohnen

Projekt von Caritasverband und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen

Stromspar-Check Plus: Einsparung für Haushalte mit geringem Einkommen höher als prognostiziert

Mit Hilfe des vom Caritasverband und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen (eaD) koordinierten Projektes Stromspar-Check PLUS haben bundesweit über 170.000 Haushalte mit geringem Einkommen rund 130 Euro Stromkosten pro Jahr eingespart.

Foto: Berliner EnergieagenturDas sind sogar 25 Prozent mehr als ursprünglich prognostiziert, wie Messungen ein Jahr nach der Erstberatung jetzt ergeben haben. Der Grund: die Mieter haben durch ein Umdenken ihr Nutzerverhalten auch langfristig geändert.

Die Daten wurden im Rahmen des Fachkongresses „Energieeffizienz und Klimaschutz – eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ veröffentlicht. An der Veranstaltung nahm auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks teil, deren Ministerium den Stromspar-Check seit 2009 fördert.

Der Stromspar-Check wird seit 2009 bundesweit an derzeit 170 Standorten umgesetzt. Dabei besuchen ausgebildete Stromsparhelfer – selbst ehemalige Langzeitarbeitslose – Haushalte und geben nützliche Informationen zum Verbrauchsverhalten. Zusätzlich erhält jeder Haushalt Soforthilfen wie Energiesparlampen oder schaltbare Steckerleisten. Den Stromspar-Check PLUS können Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld kostenlos in Anspruch nehmen.

 

Auf dem Foto zu sehen: Das SSC PLUS Team mit Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks, Foto: Berliner Energieagentur

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