Berliner ImpulsE

15.06.15 Nachricht Energiewirtschaft und Erneuerbare

Streit um fernauslesbare Zähler beendet

BGH-Urteil zum Einsatz von Stromzählern stärkt Pläne von LichtBlick

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einer Grundsatzentscheidung zum Einsatz von Stromzählern (BGH EnVR 45/13) einen jahrelangen Rechtsstreit zwischen der LichtBlick SE und der EWE Netz GmbH beendet.

Künftig sollen sich Energieanlagen in Haushalten und Unternehmen, wie BHKW, Elektroautos oder Solarbatterien preiswerter und einfacher in den Strommarkt einbinden lassen, so LichtBlick.

Die EWE Netz hatte versucht den Anschluss von BHKW des Typs ZuhauseKraftwerk in ihrem Netzgebiet zu verhindern, da der fernauslesbare Stromzähler – die Schnittstelle des Mini-Kraftwerks zum Stromnetz – nicht am sogenannten „zentralen Zählerplatz“ und damit an der falschen Stelle installiert sei.

Um Kosten zu sparen, habe LichtBlick fernauslesbare Zähler in seine Kraftwerke integrieren lassen, die die Messdaten im 15-Minuten-Takt auswerten und übertragen sollen. Die EWE Netz habe jedoch auf die Vor-Ort-Ablesung bestanden, LichtBlick sei deshalb gezwungen gewesen, zusätzlich einen weiteren Viertelstundenzähler am zentralen Zählerplatz des Kunden zu installieren. Das sei nach dem BGH-Urteil nun nicht mehr erforderlich, freut sich LichtBlick.

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