Berliner ImpulsE

10.06.15 Nachricht Energie- und Klimapolitik International

Absichtserklärung der führenden Industriestaaten

G7-Staaten für Dekarbonisierung der Weltwirtschaft

Die G7-Staaten haben sich auf ihrem Gipfel auf Schloss Elmau auf eine „Dekarbonisierung der Weltwirtschaft“ zum Schutz des Klimas geeinigt. Die sieben Regierungschefs sowie EU-Ratspräsident Donald Tusk und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker bekräftigten zudem das Ziel, den Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur auf unter 2°C zu begrenzen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte mit Blick auf die nächste Klimakonferenz in Paris Ende 2015 (COP21) und das dort zu verhandelnde internationale Klimaabkommen für die Zeit ab 2020 die Notwendigkeit verbindlicher Regeln. In Anbetracht des 2°C-Ziels seien tiefe Einschnitte bei den weltweiten Treibhausgas-Emissionen erforderlich.

Positiv bewerteten die G7-Staaten auch den Vorschlag von Post-2020-Emissionszielen durch alle UN-Mitglieder sowie die Einreichung von beabsichtigten, national festgelegten Beiträgen (Intended Nationally Determined Contributions, INDC). Sie riefen zudem alle Länder auf, rechtzeitig vor der Pariser Klimakonferenz ebenfalls Beiträge einzureichen.

Der DIHK Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. unterstützt den Klimabeschluss der G7-Staaten, bei der Sicherung der Energieversorgung enger zusammenzuarbeiten.

Die weiter bestehende Abhängigkeit von Erdgas, Erdöl und Kohle aus dem Ausland durch eine enge Zusammenarbeit im G7-Verbund zu senken, sei ein für Deutschland besonders wichtiges Projekt, so DIHK-Präsident Eric Schweitzer.

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