Berliner ImpulsE

01.06.15 Nachricht Forschung & Innovationen

Forschung an regionalen, virtuellen Kraftwerken

Vernetzung dezentraler Energiesysteme

Eine Forschergruppe der TU Dresden und der Bergakademie Freiberg hat von 2011 bis 2014 die Realisierbarkeit eines sogenannten „Regionalen, virtuellen Kraftwerks“ auf Basis von KWK-Anlagen in Gebäuden untersucht.

Nun hat der Forschungsverbund „Thermische und elektrische KWK-Vernetzung“ die Ergebnisse seiner Untersuchung zum Wechselspiel zwischen KWK-Systemen und elektrischen Verbrauchern im Gebäude vorgestellt.

Hintergrund des Projekts sei, dass dezentrale Energiesysteme in Deutschland künftig weiter an Bedeutung gewinnen würden und dadurch die vor allem in Privathaushalten und kleinen Gewerbebetrieben eingesetzte Mini- und Mikro-KWK Technologie in den Fokus gerate.

Die Forschergruppe der TU Dresden und der Bergakademie Freiberg habe von 2011 bis 2014 die Realisierbarkeit eines sogenannten „Regionalen, virtuellen Kraftwerks“ auf Basis von KWK-Anlagen in Gebäuden untersucht. Dazu seien dezentrale Stromversorgungskonzepte entwickelt worden, um die verschiedenen Wärme- und Stromverbraucher zu vernetzen.

So könnten Mini- und Mikro-KWK-Anlagen am Strommarkt teilnehmen, sofern dieser die Randbedingungen erfülle. Sie seien teilweise jetzt schon wirtschaftlich, müssten für einen breiten Einsatz jedoch optimiert werden. Vor allem die lokalen Energieversorger bzw. Stadtwerke hätten Vorbehalte gegenüber dieser Technologie.

Die im Forschungsverbund bislang gewonnenen Erkenntnisse sollen bis 2017 in der Praxis erprobt werden. Für den von der Verbundnetz Gas AG initiierten Feldversuch soll eigens ein neuer Prototyp eines regionalen, virtuellen Kraftwerks entwickelt werden.

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