Berliner ImpulsE

30.06.15 Nachricht Energiewirtschaft und Erneuerbare

Studien des BMWi

Beschäftigungswirkung durch Energiewende

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat in drei Studien die Beschäftigungswirkung im Energiesektor untersuchen lassen. Im Ergebnis sind sich alle Gutachten einig, dass mit der Energiewende positive Beschäftigungswirkungen verbunden sind.

Die quantitativen Ergebnisse sind allerdings aufgrund der Unterschiede in den Untersuchungsfragen, verwendeten Methoden und getroffenen Annahmen nicht miteinander vergleichbar.

So legte die Studie „Beschäftigung durch erneuerbare Energien in Deutschland: Ausbau und Betrieb, heute und morgen“ einen Fokus auf die Analyse der Erneuerbaren Energien und deren Einfluss auf die Bruttobeschäftigung. Außerdem beleuchtete sie die Frage, ob durch den Ausbau der Erneuerbaren mehr Arbeitsplätze geschaffen werden als z. B. in der konventionellen Stromerzeugung verloren gehen. Die Studie hat als Start der Energiewende das Jahr 1995 zugrunde gelegt.

In der Studie „Gesamtwirtschaftliche Effekte der Energiewende“ geht es unter anderem um die Auswirkungen der Energiewende auf die Gesamtbeschäftigung in Deutschland. Für die Gutachter beginnt die Energiewende mit dem Energiekonzept im Jahr 2010, weshalb beispielsweise die Beschäftigungseffekte des Ausbaus Erneuerbarer Energien sowie der Steigerung der Energieeffizienz aus der Zeit vor 2010 in den Ergebnissen unberücksichtigt bleiben.

Die Studie „Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der Energiewirtschaft“ hat auf Basis der Daten der amtlichen Statistik die energiebezogene Bruttobeschäftigung zu ermitteln versucht. Im Vergleich zur ersten Studie werden dabei nur Beschäftigte in direkten Zulieferbetrieben erfasst, wodurch die Beschäftigenzahlen tendenziell geringer ausfallen.

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