Berliner ImpulsE

25.11.15 Nachricht Energie- und Klimapolitik Bund

Kritik durch Wohnungswirtschaft

GdW fordert neue Strategie bei Wohnungsmodernisierung

Die vom Bundesjustizministerium geplante Einschränkung der Modernisierungsumlage stößt auf heftige Kritik des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

Der Verband sieht darin eine Gefährdung der Modernisierung des Wohnungsbestandes in Deutschland und damit auch der kompletten Energiewende.

Nach Ansicht des GdW würde eine stringente und verantwortungsvolle politische Strategie für die Modernisierung des Wohnungsbestands unter anderem eine grundlegende Anpassung der Förderpolitik für Gebäude-Modernisierungen durch die KfW Bankengruppe bedeuten. So sollten nicht die teuersten Modernisierungsmaßnahmen am stärksten gefördert werden, sondern die mit dem besten Kosten-Nutzen-Effekt auch für den Mieter und Nutzer.

Eine Klimakomponente beim Wohngeld und entsprechende Regelungen bei den Kosten der Unterkunft müssten steigende Wohnkosten bei Mieterhöhungen durch Modernisierung auffangen.
Zudem muss schwarzen Schafen, die über Modernisierungen Mieter aus ihren Wohnungen drängen wollen, das Handwerk gelegt werden, fordert der GdW. Nötig sei eine intelligente, zielgenaue Härtefallregelung, die diese Einzelfälle von übermäßigen Mieterhöhungen infolge von Modernisierung regelt.

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