Berliner ImpulsE

30.11.15 Nachricht Energie- und Klimapolitik Bund

Green Public Procurement-Award

Wettbewerb für umweltfreundliche Beschaffung in Kommunen gestartet

Umweltfreundliche öffentliche Beschaffung hat einen positiven Einfluss auf die Umwelt- und Klimabilanz einer Kommune. Städten, Gemeinden und Landkreisen, die nachhaltige Beschaffung bereits in ihrer täglichen Arbeitspraxis verankert haben, wird jetzt durch den Green Public Procurement-Award (GPP-Award) überregionale Aufmerksamkeit zuteil. Dieser zeichnet herausragende Projekte aus dem Bereich umweltfreundlicher öffentlicher Beschaffung aus. Kommunen, die bereits umwelt- und klimafreundlich einkaufen, können sich bis zum 31. Dezember 2015 bewerben. Die Gewinner werden im Frühjahr 2016 bekannt gegeben.

Der GPP-Award findet im Rahmen des von der Berliner Energieagentur koordinierten EU-Projekts Green ProcA statt, das Auftraggeber aus Städten, Gemeinden und anderen öffentlichen Institutionen in sieben europäischen Ländern bei der Umsetzung von umweltfreundlicher Beschaffung unterstützt.

Der erste deutsche GPP-Award wird in drei Größenkategorien, abhängig von der Einwohnerzahl der teilnehmenden Kommune vergeben. Die Auswahl findet durch eine unabhängige Jury statt, wobei besonderer Wert auf folgende Kriterien gelegt wird: CO2-Einsparungen durch das Projekt, Innovationsgrad, Übertragbarkeit, soziale Kriterien und das Engagement der Kommune im Energiebereich. Der GPP-Award ist offen für alle Institutionen, die an das Vergaberecht gebunden sind.

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