Berliner ImpulsE

24.11.15 Nachricht Forschung & Innovationen

Vulnerabilitätsanalyse

Folgen des Klimawandels werden deutlich stärker

Der Klimawandel wird deutlich mehr Schaden für Natur, Gesellschaft und Wirtschaft zur Folge haben. Zu diesem Ergebnis kommt die sogenannte Vulnerabilitätsanalyse, in der 16 Bundesbehörden und -institutionen die Verwundbarkeit gegenüber dem Klimawandel untersucht haben.

Laut Studie wird bis zur Mitte dieses Jahrhunderts die Gefahr von Hochwassern oder Hitzewellen auch in Deutschland zunehmen. Sie bildet die Grundlage für Vorsorge-Maßnahmen der Bundesregierung und für die Weiterentwicklung der Deutschen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel.

Deutschlands Regionen werden unterschiedlich stark vom Klimawandel betroffen sein. Durch Hitzewellen sind beispielsweise besonders Ballungsgebiete in Ostdeutschland und dem Rheintal gefährdet. Im norddeutschen Tiefland könnte die Anzahl der Überschwemmungen durch Flusshochwasser zunehmen, Süddeutschland ist dagegen durch Überschwemmungen infolge von Starkregen besonders bedroht.

Durch eine Veränderung der Artenzusammensetzung wird sich der Klimawandel auch auf bestimmte Pflanzen und Tiere auswirken. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts wird es zudem voraussichtlich häufiger zu Frühjahrs- und Sommertrockenheit kommen und dies die Auswahl der Nutzpflanzen und die Erträge in der Land- und Forstwirtschaft beeinflussen.

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