Berliner ImpulsE

06.01.16 Nachricht Energie- und Klimapolitik Bund

Höhere Anforderungen an Neubauten

EnEV zum 1. Januar verschärft

Seit dem 1. Januar 2016 gelten höhere Anforderungen der EnEV für neugebaute Wohn- und Nichtwohngebäude. Sie müssen im Vergleich zum bisher gültigen Standard einen um 25 Prozent niedrigeren Primärenergiebedarf einhalten.

Zudem muss der Wärmeschutz der Gebäudehülle gegenüber den Richtwerten von 2014 nochmals um 20 Prozent verbessert werden.

Basis der Berechnungen ist ein Vergleich des zu planenden Gebäudes mit einem Referenzgebäude mit gleichen Abmessungen und Ausrichtungen, aber fest hinterlegten anlagentechnischen und bauteilspezifischen Werten.

Laut Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) halten Bauherren die höheren Anforderungen am einfachsten und kosteneffizientesten durch den Einsatz Erneuerbarer Energien ein. Sie können zudem Fördermittel aus dem „Marktanreizprogramm zur Förderung Erneuerbarer Energien“ (MAP) und aus den KfW-Programmen „Energieffizientes Bauen und Sanieren“ beantragen.

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