Berliner ImpulsE

04.02.16 Nachricht Energie- und Klimapolitik International

Bericht von Eurostat

EU zu über 50 Prozent von Energieimporten abhängig

Die Mitgliedsländer der EU mussten 2014 mehr als die Hälfte (53,4 Prozent) der in ihnen verbrauchten Energie importieren. Laut Eurostat war die Energieabhängigkeit in den Mitgliedsstaaten damit höher als im Jahr 1990, lag aber geringfügig unter dem im Jahr 2008 verzeichneten Höchstwert.

Zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten war die Energieabhängigkeit sehr unterschiedlich. Am geringsten war sie in Estland (8,9 Prozent), Dänemark (12,8 Prozent) und Rumänien (17,0 Prozent), gefolgt von Polen (28,6 Prozent), der Tschechischen Republik (30,4 Prozent), Schweden (32,0 Prozent), den Niederlanden (33,8 Prozent) und Bulgarien (34,5 Prozent). Neun Mitgliedstaaten verzeichneten im Jahr 2014 ihre niedrigsten Energieabhängigkeitsquoten seit 1990.

Am stärksten waren Malta (97,7 Prozent), Luxemburg (96,6 Prozent), Zypern (93,4 Prozent), Irland (85,3 Prozent), Belgien (80,1 Prozent) und Litauen (77,9 Prozent) von Energieeinfuhren abhängig. Deutschland war zu 61,4 Prozent auf Energieimporte angewiesen.

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