Berliner ImpulsE

11.03.16 Nachricht Bauen und Wohnen

Aufruf zum bewussten Umgang mit Energie im Haushalt

Energiespartipps zum internationalen Tag des Energiesparens (und für den Rest des Jahres)

Am 5. März fand der internationale Tag des Energiesparens statt. Der Tag wird jedes Jahr dafür genutzt, sich den eigenen Energieverbrauch bewusst zu machen und sparsamer mit Strom, Wärme und Wasser umzugehen. Denn das Bild des schlafenden Riesen „Energieeffizienz“ dürfte hinlänglich bekannt sein: Jede eingesparte kWh ist eine gute kWh.

Zum Anlass des Energiespartags hatte das Portal co2online die beliebtesten Energiespartipps zusammengefasst, mit denen sich im Jahresverlauf viele hundert Euro einsparen lassen. Und auch nach dem Tag des Energiesparens sind die folgenden Einspartipps Gold wert. Zudem profitiert neben dem Geldbeutel auch die Umwelt!

1. Elektronische Thermostate verwenden

Im Gegensatz zu händisch zu bedienenden Thermostatventilen können elektrische besser auf den eigentlichen Bedarf hin eingestellt werden. Heizzeiten können festgelegt werden, bei den smarten Versionen kann das einzelne Ventil auch in eine virtuelle Abbildung der Wohnung eingebracht und im Netzwerkverbund genutzt werden.
Kostenpunkt: 10-50 Euro

Einsparpotenzial: In einem Einfamilienhaus (150 m2, acht Heizkörper) können jedes Jahr etwa 155 Euro Heizkosten eingespart werden.

2. Sparduschkopf nutzen

Neben der Wassermenge reduzieren Sparduschköpfe auch die benötigte Energie. Nach Angaben des Portals co2online verwendet ein Durchschnittshaushalt etwa zwölf Prozent seines Energiebedarfs für das Erhitzen von Warmwasser. Ein Sparduschkopf halbiert die benötigte Wassermenge, indem er Luft unter den Wasserstrahl mischt.

Kostenpunkt: ab 20 Euro
Einsparpotenzial: Ein Dreipersonenhaushalt kann um 300 Euro jährlich einsparen.

3. Dauerverbraucher checken

Es lohnt sich, die Energieverbraucher unter die Lupe zu nehmen, die sich permanent am Netz befinden. Vor allem sind dies Kühlschrank und Tiefkühler. Bei der Anschaffung eines neuen Gerätes sollte auch auf die Größe geachtet werden. Überdimensionierte Geräte fressen den Effizienzgewinn schnell wieder auf. Einem Ein- bis Zweipersonen-Haushalt reichen 100 bis 140 Liter Nutzinhalt. Jede weitere Person erhöht das Volumen um 50 Liter.

Kostenpunkt: je nach Modell
Einsparpotenzial: Durch den Austausch alter Geräte können bis zu 85 Euro jährlich eingespart werden.

4. Heizungsrohre dämmen

Außerhalb der thermischen Hülle eines Gebäudes, ist der Keller also unbeheizt, sollten Heizungsrohre gedämmt werden. Diese Maßnahme rechnet sich schon meist nach einer Heizperiode.

Kostenpunkt: zwei bis neun Euro pro laufendem Meter
Einsparpotenzial: Abhängig von Gebäudestandard und Heizungsanlage zwischen elf und 19 Euro pro laufenden Meter und Jahr.

5. Strommessgerät einsetzen und Standby-Verbrauch minimieren

Insbesondere ältere Geräte verbrauchen im Standby-Modus viel Strom. Mit einem Messgerät kann man diese Stromfresser schnell entlarven und beispielweise mit einem Trittschalter oder einer schaltbaren Steckdosenleiste vollständig vom Netz nehmen, wenn sie nicht gebraucht werden. Vor allem Fernseher und WLAN müssen nachts nicht laufen.

Kostenpunkt: rund 15 Euro
Einsparpotenzial: Je nach Alter und Anzahl der im Standby-Modus laufenden Geräte bis zu 90 Euro jährlich.

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