Berliner ImpulsE

29.03.16 Nachricht Energie- und Klimapolitik Bund

Evaluierung der KfW-Förderung für kommunale Nichtwohngebäude

Kommunen investieren dank KfW vor allem in energieeffiziente Schulen

Kommunen und Landkreise in Deutschland haben zwischen 2011 und 2014 mit KfW-Förderung 1,4 Mrd. Euro in Energieeffizienzmaßnahmen in Gebäuden wie Schulen, Turnhallen und Verwaltungsgebäude gesteckt. Im Vergleich zu den Jahren 2011 bis 2014 ist dies eine Steigerung um 120 Prozent.

Das Zusagevolumen der KfW Bankengruppe in den entsprechenden Förderprogrammen stieg von 2011 bis 2014 um 67 Prozent auf 608 Mio. Euro. Dies zeugt eine Evaluierung der KfW-Förderung für Nichtwohngebäude der kommunalen und sozialen Infrastruktur für die Jahre 2011 bis 2014 durch das von der KfW beauftragte Fraunhofer Institut IFAM. Betrachtet wurden über 1.400 Förderfälle.

Investiert wurde in diesem Zeitraum zu rund 40 Prozent in die energetische Sanierung zu KfW-Effizienzhäusern. 48 Prozent davon waren Schulen, auf deren Sanierung 53 Prozent des Zusagevolumens entfiel. Weitere große Gruppen sind kommunale Verwaltungsgebäude, Turnhallen, Krankenhäuser und Kindertagesstätten.

Durch die 2011 bis 2014 geförderten Investitionen werden über ihre Lebensdauer 4,6 Mio. t CO2-Äquivalente und 14 TWh Energie eingespart. Die eingesparten Energiekosten entsprechen in etwa den angefallenen Investitionskosten. Außerdem haben die Investitionen laut Evaluierung 17.700 Arbeitsplätze für mindestens ein Jahr gesichert, überwiegend vor Ort und im Mittelstand. Zudem fließen 80 Prozent der zugesagten Mittel in Form von Mehrwert-, Lohn- oder Einkommenssteuer direkt wieder in die Staatskasse zurück.

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