Berliner ImpulsE

04.04.16 Nachricht Energiewirtschaft und Erneuerbare

IWU-Studie

Mieterstrom lohnt sich

Mieterstrom-Konzepte können die Wirtschaftlichkeit von Stromerzeugungsanlagen im Gebäude verbessern und gleichzeitig Mietern niedrigere Strom- bzw. Nebenkosten ermöglichen.

Zu diesem Ergebnis kommt das Institut Wohnen und Umwelt (IWU) in einem Forschungsprojekt. Für die Umsetzung sollte ein Konzept entwickelt werden, das auf die speziellen Ziele des anbietenden Unternehmens abgestimmt ist, so der Rat des IWU. Zur Unterstützung von Mieterstrom und damit der regenerativen oder hocheffizienten Energieerzeugung empfehlen die Forscher der Politik vor allen Dingen, die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Förderung über mehrere Jahre planbar zu machen. Zudem sollten Messkonzepte mit Summenzähler und virtuellen Zählpunkten vereinfacht werden, die bisher oft noch mit dem Netzbetreiber ausgehandelt werden müssen.

Gemeinsam mit der hessenEnergie Gesellschaft für rationelle Energienutzung mbH und gefördert vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hatte das IWU Praxiserfahrungen bei der Umsetzung von Mieterstrom zusammengetragen. Dabei sammelten und analysierten sie konkrete Umsetzungen der Eigenstromerzeugung durch Wohnungsunternehmen und unterschiedliche Modelle des Verkaufs des Stroms an eigene Mieter an Hand von Praxisbeispielen.

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