Berliner ImpulsE

05.04.16 Nachricht Forschung & Innovationen

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Größte Forschungsinitiative zur Energiewende gestartet

Über einen Zeitraum von zehn Jahren werden in vier ausgewählten „Kopernikus-Projekten für die Energiewende“ gemeinsam von Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft technologische und wirtschaftliche Lösungen für den Umbau des Energiesystems entwickelt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Projekte nun bekanntgegeben, die von insgesamt 230 Institutionen umgesetzt werden.

Erforscht werden vier Schlüsselbereiche der Energiewende: die Entwicklung von Stromnetzen, die Speicherung überschüssiger erneuerbarer Energie durch Umwandlung in andere Energieträger, die Neuausrichtung von Industrieprozessen auf eine fluktuierende Energieversorgung und das verbesserte Zusammenspiel aller Sektoren des Energiesystems.

Die vier Projekt-Konsortien hat ein internationaler und unabhängiger Beirat zur Förderung empfohlen. Wichtige Auswahlkriterien waren die Relevanz für das Energiesystem, Konzeption und die Kompetenz der Partner. Die Projekte müssen interdisziplinär zusammengesetzt sein und Vertreter gesellschaftlicher Interessengruppen einbeziehen.

Für die erste Förderphase bis 2018 stellt das BMBF bis zu 120 Mio. Euro bereit. Für die Kopernikus-Projekte sind zwei weitere Phasen vorgesehen, die in eine Gesamtlaufzeit von bis zu zehn Jahren münden. Bis 2025 sollen dafür weitere 280 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden.

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