Berliner ImpulsE

10.05.16 Nachricht Bauen und Wohnen

Mehr Effizienz in Bürogebäuden

dena-Analyse: Großes Energieeffizienzpotenzial in Büro- und Verwaltungsgebäuden

Laut einer Grundlagenanalyse im Auftrag der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) haben Büroimmobilien großes Energiesparpotenzial und sind damit ein wichtiger Faktor für den bundesweiten Wärmeenergieverbrauch.

Die insgesamt 310.800 Büro- und Verwaltungsgebäude in Deutschland mit 456 Mio. Quadratmetern Nutzfläche haben einen geschätzten Energieverbrauch für Raumwärme und Warmwasser von rund 60.000 MWh. Sie verursachen etwa 20 Prozent des Wärmeverbrauchs aller Nichtwohngebäude.

Ihr durchschnittlicher Energiebedarf beläuft sich auf 174 kWh/(m2a), der durchschnittliche Energieverbrauch liegt bei 133 kWh/(m2a). Vor allem ältere Gebäude liegen weit über dem Durchschnitt. Etwa die Hälfte der Bürogebäude wurde vor 1978 und damit vor der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet.

Nichtwohngebäude haben insgesamt einen Anteil von etwa 36 Prozent am Endenergieverbrauch aller Gebäude in Deutschland, obwohl sie nur etwa ein Siebtel des Gebäudebestands ausmachen.

Um die Ansatzpunkte für die Steigerung der Energieeffizienz in Büro- und Verwaltungsimmobilien weiter zu verbessern, plant die dena mit verschiedenen Kooperationspartnern eine Folgestudie. Sie soll unter anderem detaillierte Daten über den energetischen Zustand der Gebäude liefern und Strategien und Instrumente zur Steigerung der Energieeffizienz in Nichtwohngebäuden liefern.

Weiterführende Informationen

‹ zurück