Berliner ImpulsE

05.09.16 Nachricht Bauen und Wohnen

Ungenügendes Lüftungsverhalten

Mieter bekommt Schuld an Schimmelbefall

In puncto Schimmel fordert die Rechtsprechung vom Mieter eines Objekts laut Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS Landesbausparkassen große Aufmerksamkeit.

In einem konkreten Fall (Amtsgericht Duisburg-Hamborn, Aktenzeichen 7 C 274/13) war erst beim Übergabetermin einer Wohnung von den Mietern auf den Eigentümer starker Schimmelpilzbefall in mehreren Zimmern aufgefallen. Dessen Beseitigung durch einen Fachbetrieb kostete gut 4.400 Euro, dazu kamen 2.000 Euro für einen Sachverständigen und 670 Euro Mietausfall. 

Das Gericht folgte dem Sachverständigengutachten und ging davon aus, dass der Schaden während der Mietzeit durch ungenügendes Lüftungsverhalten entstanden war. Den Mietern könne der Pilzbefall nicht verborgen geblieben sein. Sie wurden zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt.

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