Berliner ImpulsE

15.09.16 Nachricht Energiewirtschaft und Erneuerbare

Kohleausstieg sozialverträglich machbar

ver.di-Studie zu sozialverträglichem Kohleausstieg

Ein Ausstieg aus der Kohle ist sozialverträglich machbar, finanzierbar und keine Belastung für die Gesellschaft. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten im Auftrag der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).

ver.di wollte wissen, ob ein Kohleausstieg ohne materielle Einbußen für die Beschäftigten in den Kohlekraftwerken durchführbar ist. In den Stein- und Braunkohlekraftwerken sind 15.000 Beschäftigte vom Ausstieg betroffen.

Die Studie spielt drei mögliche Szenarien für den Ausstieg und die Zukunft der Beschäftigten durch. Allen dreien liegt die Annahme zugrunde, dass die Betroffenen – insofern sie keinen neuen Job finden – aus einem „Sozialpool“ bis zu ihrem Renteneintritt ihr bisheriger Lohn ohne Abstriche weitergezahlt wird. 

Zur Finanzierung dieser Kosten befürwortet ver.di selbst einen Topf, in den die Einnahmen aus dem CO2-Zertifikatehandel schon heute fließen. Aus ihm sollen Maßnahmen finanziert werden, die zu einer Senkung der Klimabelastung beitragen. Das ist durch den Ausstieg aus der Kohle gewährleistet.

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