Berliner ImpulsE

29.11.16 Nachricht Energie- und Klimapolitik Berlin

Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Energiepreise dämpfen Anstieg der Verbraucherpreise in Berlin und Brandenburg

Der Rückgang der Energiepreise wirkte sich erneut dämpfend auf den Anstieg der Verbraucherpreise in Berlin und Brandenburg aus. Die Verbraucherpreise steigen damit, ähnlich wie im Vorjahresmonat, um rund einen Prozent an. Das teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.

In Berlin wurde Energie im November 2016 um 0,3 Prozent und in Brandenburg um 1,9 Prozent günstiger. Der Anstieg der Verbraucherpreise insgesamt setzte sich binnen Jahresfrist nahezu unverändert auf dem Niveau von Oktober 2016 fort (jeweils +0,9 Prozent).

Ohne Berücksichtigung der Energie lag die Gesamtteuerung in Berlin bei +1,1 Prozent und in Brandenburg bei +1,4 Prozent. In Berlin waren Strom (+3,1 Prozent) und Heizöl (+0,4 Prozent) teurer als vor einem Jahr. Berliner bekamen hingegen die Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (–4,8 Prozent) sowie Gas (–0,9 Prozent) billiger.

Für Brandenburger wurde lediglich Strom etwas teurer (+0,2 Prozent) als im Vorjahr. Die Heizölpreise sanken um 5,6 Prozent, die Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme im Vorjahresvergleich um 7,1 Prozent. Auch die Kraftstoffpreise gingen sowohl in Berlin als auch in Brandenburg um 1,7 Prozent zurück.

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