Berliner ImpulsE

30.11.16 Nachricht Bauen und Wohnen

Bündnis für Klimaneutralität bis 2050

Allianz für klimaneutralen Wohngebäudebestand gegründet

Zu einer bundesweiten „Allianz für einen klimaneutralen Wohngebäudebestand“ haben sich elf Unternehmen und Institutionen aus Wohnungswirtschaft, Industrie und Forschung zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist es, den Wärmeverbrauch in Wohnimmobilien zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten zu verringern und damit einen klimaneutralen Wohngebäudebestand bis 2050 zu unterstützen.

Einen Schlüssel für bezahlbaren Klimaschutz bei Wohngebäuden sehen die Allianzmitglieder in einer Verbesserung der Energieeffizienz bei der Wärmeversorgung von Gebäuden. Neben den Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle müsse insbesondere die technische Infrastruktur von Gebäuden durch Maßnahmen mit einem hohen Kosten-Nutzen-Effekt verbessert werden. Hier handele es sich um nicht genutzte Effizienzpotenziale, die zu relativ geringen Kosten gehoben werden können.

Die Allianz führt deutschlandweit ein mehrteiliges, praxisorientiertes Forschungsprojekt durch, bei dem die Effekte verschiedener Effizienzmaßnahmen in über 500 Gebäuden untersucht werden. Die Ergebnisse sollen zusätzliches Wissen zu Wirksamkeit, Möglichkeiten und Vorteilen der Maßnahmen liefern und auch für Öffentlichkeit und Politik zugänglich sein.

Mitglieder der Allianz sind der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, die Firmen Vonovia, LEG, DOGEWO21, Spar- und Bauverein eG Dortmund, Danfoss, Techem, Bosch Thermotechnik, ista, sowie die EBZ Business School – University of Applied Sciences mit der Professur für Energiefragen der Immobilienwirtschaft und die Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung der Technischen Universität Dresden.

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